Leak: Die Gesichter hinter dem Twitter-Account der @Blogrebellen

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Mit seinem Twitter-Account demonstrierten die BLOGREBELLEN schon früh, wie man Soziale Netzwerke erfolgreich einsetzt. Allein @BLOGREBELLEN haben heute fast 400 Nutzer. Wäre da nicht dieser klitzekleine Schönheitsfehler: unter BLOGREBELLEN twittern gar keine Rebellen, sondern 2 Jungs aus Berlin!

Es ist 2009, als sich pEtEr W. (38) aus Kreuzberg das Konto „BLOGREBELLEN“ bei Twitter sichert. Er und sein Kumpel Walter M (39) aus Treptow finden den Blog sympathisch, beginnen damit, unter der Flagge des Kreuzberger Blogs Werbung für die Artikel zu machen.

Kein Verdacht

Niemand schöpft Verdacht, schon gar nicht in der Kreuzberger Blogzentrale. Wochen vergehen, da erreicht die beiden Jungs in Berlin die folgende Direktnachricht:

Aus, Ende, vorbei – sind pEtEr und Walter aufgeflogen? Die beiden reagieren nicht. „Wir dachten, der Account sei genauso falsch wie unserer“, meint Michael. Sie twittern munter weiter.

Lobo lobt

Als ich von der Geschichte gehört habe, war ich baff. Einmal wegen der grandiosen Art, wie es pEtEr und Walter mit ihren Tweets gelingt, die Brücke zwischen Alten und Neuen Medien zu schlagen. Fast noch größeren Respekt habe ich vor der souveränen Reaktion der Blogrebellen: Keine Abmahn-Keule, kein Kontroll-Kommando sondern eine Lösung, die für Blog, Account-Betreiber – vor allem aber für das Publikum ein unschätzbarer Gewinn ist. Win Win Win.

Weil mich die Story schwer an den grandiosen Troll-Vortrag von Sascha Lobo bei der re:publica erinnerte, habe ich Lobo um seine Meinung gebeten. Auch Sascha Lobo, der im Rahmen der Serie Sixtus vs. Lobo selbst schon für das ZDF/3sat vor der Kamera stand, findet nur lobende Worte:

“Eine der Medien-Institutionen, von der man es am wenigsten erwartet hätte, zeigt mustergültig, wie mit der neuen Medienwelt umzugehen ist: die Blogrebellen auf Twitter mit @BLOGREBELLEN. Die im Netz vorhandene Kraft mutig, fair und unverkrampft zu nutzen, selbst wenn sie zunächst gegnerisch erscheint – das ist die Art von pragmatischem Internet-Judo, die jedem Unternehmen und jedem Medium gut stehen würde.”

Und weiter:

“Der Umgang der BLOGREBELLEN mit dem Twitteraccount @BLOGREBELLEN zeigt eine Haltung gegenüber dem Internet, die für alle Marken, Unternehmen und Institutionen zur Chance wird. Vielleicht sogar zur einzigen.”

PS: Dieser Text wurde gnadenlos von Gutjahr kopiert, angepasst und unter dem Tag Blödsinn veröffentlicht!


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