Strobotone-Flashback
Marinelli

@marinelli ist italienischer Exilbayer in Berlin, Vater, schwerstabhängiger Musikjunkie, seit 1972 auf der Suche nach dem perfekten Mix.

Ich bin ein bisschen spät dran mit dem neuesten Release auf ID.eology, unserem Lieblingslabel, wenn es um Musik unter creative commons Lizenz geht, aber das muß gar nicht mal schlecht sein. Denn so kann ich mal wieder etwas würdigen, was bei der Schwemme an Musik in letzter Zeit viel zu kurz kommt, nämlich der Langzeiteffekt von wirklich guten Alben.

Ich mochte das Album urspünglich gar nicht besonders. Es war mir zu voll, zu melodietrunken. Ich glaubte, viel zu viel eindeutige Referenzen herauszuhören.

Im Moment höre ich das gute Stück ungefähr zum sechsten Mal und ich muß sagen, es wächst und wächst! Die Melodien graben sich immer tiefer ins Rückenmark. Die Referenzen werden immer unreferenziger. Gut, im ersten Track höre ich immer noch Alan Parsons Project „The Raven“ heraus, aber das wars dann schon. Der angestrebte Schulterschluß zwischen Vergangenheit und Zukunft ist auf jeden Fall mehr als gelungen, das Verarbeiten vieler Stile ebenso.

Strobotone – Terraform

Herauszuheben ist meiner Ansicht nach, auf jeden Fall „Terraform“, das schön balearisch und cosmisch daherkommt. Wenn es nicht so fett wäre, könnte es auch von 1991 sein! Und natürlich „Ultimate“ der Opener, denn ich stehe auf Alan Parsons Project :-)

Strobotone – Ultimate

Das komplette Album gibts bei ID.eology zum Download, entweder als mp3 oder -standesgemäß für ein Netlabel- als Ogg-Vorbis.

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