Wie das Internet die Musikindustrie rettet

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Free Music all over the Interwebz. Dienste wie Youtube, Soundcloud, Mixcloud und die immer populärer werdenden Streamdienste wie Spotify versorgen den User mit massenhaft Musik, für die er nichts zahlen muss.
Darum ist es auch nicht verwunderlich, dass der Absatz von physikalischen Tonträger in den letzten Jahren enorm zurück ging und auch weiter zurück geht.

Mashable schreibt, dass bis 2016 der Tonträgerverkauf um weitere 77% sinkt und Musik-Shops und lokale Ketten langfristig aussterben werden.
Einzig Indie-Music-Stores verzeichnen laut diesen Informationen steigende Absätze beim Verkauf von guten, alten Vinyl-Scheiben.

Und auch der Umsatz aus digitalen Verkäufen steigt stetig, im Jahre 2011 um 8% weltweit auf 5,2 Milliarden Dollar.

Wie “schlecht” es der Musikindustrie tatsächlich geht und wie es sich die Verkäufe entwickeln zeigt diese interessante Infografik von Totalbankruptcy:



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4 KOMMENTARE

  1. Die Überschrift trifft den Nagel auf den Kopf. Keine Frage, die Branche wird derzeit ordentlich “aufgeräumt”, viel alt etablierte Player kämpfen heute gegen Windmühlen und zerbrechen daran.

    Das Thema hat sich allerdings in den letzten 3-4 Jahren erheblich erholt. Die große legale Angebotslücke wurde längst geschlossen und die Mehrheit hat sich in der Zwischenzeit mit Online-Bezahlung angefreundet, die langen Vertriebsketten sind gebrochen. Das alles führt zu sehr positiven Entwicklungen, gerade für bewegliche Indies.

    Das einzig noch vorhandene Problem ist inzwischen alt und wurde leider nie Thematisiert:
    Es ist Kindern/Jugendlichen seit dem sterben der Plattenläden und deren Ansehen schlicht weg unmöglich ihre Musik legal zu erwerben, selbst wenn sie dies explizit möchten. Das ist eine äußerst relevantes Problem, und aus meiner Sicht die Hauptursache für den enormen Zusammenbruch der Verkäufe vor wenigen Jahren. Das Problem betrifft viele alte, auf jugendliche ausgerichtete Geschäftsmodelle. Jugendliche müssen sogar unfreiwillig auf die Illegalen Angebote zurückgreifen, und nehmen es verständlicherweise schnell hin – was die Aussichten wiederum etwas trübt… Online-Taschengeld setzt sich allerdings vor allem dank vieler Online Games langsam bei Eltern durch.

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