Martin

Hi, ich bin Journalist & Blogger und schreibe hier vor allem darüber, wie das Digitale die Gesellschaft verändert. Manchmal droppe ich aber auch einfach nur übelste Basslines oder Einhörner, die Fallschirm springen.

Lieber Lazer, Willkommen bei den Blogrebellen. Wir haben Geld dafür bezahlt, dass Du uns hier findest. Ja, im Ernst! 40 Euro. Wenn es nach Facebook geht, dann soll das jetzt am besten immer so sein. Egal ob Privatperson, Blog oder Unternehmen – Facebook bittet jetzt einfach alle zur Kasse, wenn ein Facebook-Post auch wirklich alle erreichen soll. Wir finden das kacke und haben genau deswegen einmalig 40 Tacken bezahlt!

Facebook möchte Geld verdienen
Die Jungs und Mädels aus Palo Alto sind händeringend auf der Suche nach neuen Geschäftsfeldern. Mit Werbung lässt sich ja bereits ganz anständig Geld verdienen, stationär und neuerdings sogar mobil. Aber die Anleger wollen mehr Rendite sehen, wie es immer so schön heißt. Dafür haben Marks Super-Brainies ordentlich im Maschinenraum geschwitzt und sich maximal mit crushed latte ice erfrischt. Herausgekommen sind bereits vor einiger Zeit die „Promoted Posts“. Zunächst galten sie nur für Unternehmen und Blogs, jetzt trifft es auch Privatpersonen – Stichwort „hervorheben“. Neuerdings wird sogar Werbung ohne jegliche vorausgegangene Interaktion im Newsstream geschaltet.

Was sind Promoted Posts oder „Hervorgehobene“ Posts?
Wer bei Facebook 150 Freunde hat, der sieht in seinem Newsfeed nicht alle Posts von seinen 150 Freunden. Das liegt an zwei Dingen: Erstens ist viel zu viel los auf Facebook und deshalb bildet sich Facebook ein, herausfiltern zu können, was für Dich Relevanz hat. Wenn Du beispielsweise länger nicht auf ein Post von Tim reagiert hast im Sinne eines Likes oder Kommentars, dann denkt Facebook, dass Dich Postings von Tim nicht interessieren. Dabei ist es Facebook egal, ob Du vielleicht das Foto von Tim, das durch Deinen Newsfeed huscht, trotzdem wertschätzt.

Zweitens möchte Facebook Aufmerksamkeit gegen Geld tauschen. Genau das gilt somit auch für Unternehmen und Blogs. Gar nicht schlimm? Wenn Du beispielsweise Fan von den Blogrebellen bist, dann heißt das noch lange nicht, dass Dich auch wirklich alle Postings von uns erreichen. Wenn wir sicher gehen wollen, dass Dich ein Posting von uns erreicht, dann sollen wir dafür zahlen. Das Spektrum reicht von vier bis 160 Euro:

– Vier Euro bringen eine Reichweite von circa 2,1 Tausend – 3,9 Tausend
– 160 Euro bringen eine Reichweite von circa 83,3 Tausend – 154,7 Tausend

Für Werbe-Leute mag das wie ein feuchter Traum sein. Zielgruppengenaues Super-Targeting für recht schmales Geld. Adidas kann sich dann eine Dauerpräsenz in Eurem Newsfeed kaufen. Aber für Blogs wie uns und alle anderen superduper Blogs da draußen in Germoney ist das total die Kacke! Wir wollen guten Content mit Euch teilen. Wir wollen Kultur machen – egal ob mit Musik, Katzen oder Memes. Aber wir wollen doch nicht auch noch dafür bezahlen, dass wir gefunden werden! Wir wollen dabei aber nicht in Konkurrenz treten mit gekauften Posts, die den Mainstream bedienen.

Was also tun?
Es geisterten in der letzten Zeit verschiedene Ratschläge durchs Netz, wie man sicherstellen kann, dass einen trotzdem alle Posts erreichen – am Rädchen drehen und so. Das ist alles Schwachsinn. Es gilt dabei zwei Seiten zu betrachten. Wir als Content-Macher müssen unseren Stuff bei Facebook so präsentieren, das wir die Chance erhöhen, gesehen zu werden. Das geht entweder über Inhalte – Mainstream und Newsstream sind beste Freunde – oder aber über die Präsentation der Inhalte. Fotos werden beispielsweise von der geheimen Facebook-Zauberformel – Stichwort Edgerank – stärker nach oben geratet als herkömmliche Links. Auch Diskussionen über unsere Posts erfreuen den Edgerank. Auf der anderen Seite steht Ihr als Konsumenten. Jetzt wollen wir natürlich nicht anfangen, Euch zu Like- und Share-Maschinen zu erziehen – dazu will aber Facebook Euch erziehen!

Warum stört uns das?
Klar, Facebook ist auch für uns ein anständiger Traffic-Garant. Wenn sich Facebook diesen Dienst von Unternehmen bezahlen lassen will, dann ist das verständlich. Aber Blogs sollten das nicht leisten müssen, jedenfalls dann nicht, wenn sie werbefrei laufen wie die Blogrebellen.

Als Nutzer werden wir auf Facebook eh schon massiv mit Werbung beglückt – die rechte Spalte lässt grüßen! Es kann ja auch nicht Facebooks Ernst sein, dass der normale Nutzer in Zukunft auf den vordersten Plätzen seines Newsfeeds nur noch die Posts sieht, für die Geld bezahlt wurde. Das hat doch auch nichts mehr mit der Idee zu tun, dass mich als Nutzer schon das Post erreichen wird, das für mich Relevanz hat. Es hat nichts mehr damit zu tun, dass ich mit meinen Freunden etwas teilen möchte. Es hat aber vor allem nichts mehr mit dem Versprechen von Facebook zu tun, Facebook ist und bleibt kostenlos. Wenn wir bald sehr viel Werbung kostenlos sehen dürfen, ist der Spaß vorbei.

Blogs und Facebook
Facebook, wir aber machen unseren Blog aus Spaß! Weisst Du, Spaß am Publizieren im Internet und so. Spaß daran, unsere Fans mit Musik zu versorgen. Mit freshen Ideen. Mit freshen Foddos. All das teilen wir extra bei Dir. Wir sorgen dafür, dass in Deinem geschlossenen System die Leute über unsere Postings informiert werden und sie damit noch länger bei Dir auf der Seite bleiben. Wir sorgen auch dafür, dass Du als Anlaufstelle für coole Inhalte verstanden wirst. Wir sorgen auch dafür, dass Dir Nutzer sogar noch mehr Daten zur Verfügung stellen.

Wir schalten aber keine Werbung auf unserer Seite und verdienen auch sonst nüscht mit irgendwelchen PR-Postings, die wir hier bei uns machen. Wir werden uns promoted posts nicht leisten können und auch nicht wollen. Wir wollen auch keine Mainstream-Scheiße posten, die dann reichlich diskutiert und geteilt wird. Wir wollen auch nicht, dass User noch mehr Daten durch zusätzliche Likes und Shares abgeben. Wir wollen einfach nur gesehen werden, wenn wir was posten. Wir wollen keinem Edgerank gefallen.

Sonst machst Du ein Stück Internet-Kultur wieder kaputt, Facebook!

Abschließend noch, für alle Lazer, die noch keine Fans unserer Fabook-Fanpage sind, die Möglichkeit dies nachzuholen, vielleicht sieht man sich ja dann doch nochmal:

NICHTS VERPASSEN - FOLGE UNS!
Follow us on Flipboard              
    • Eddy says:

      Diaspora ist KEINE FB Alternative, ausser du kommunizierst gerne mit dir selber.

      Diaspora als dezentrales Netzwerk als solches ist keine schlechte Idee. Aber die User macht das Netzwerk aus. Und von denen sind gut 70 bis 80 prozent extrem Links politisch gerichtetet. Zumindest wenn man deren Postings aufmerksam liest und auch die Kommentare dazu verfolgt.
      Kurz gesagt, wer soich VERSEHENTLICH z,B. kritisch zum Thema Asylanten oder Einreisende aus Ländern welche stark Ebola gefährdet sind, äussert, wird schnell mit dem Label neo NAZI gekennzeichnet.

      Und überhaupt, Anti Deutsch Parolen liest man zu hauf. Weil Deutschland ja soooo abgrund Pöse zu Migranten ist und Flüchtlinge angeblich wie Dreck behandelt werden. Dispora, ein Eldorado und Treffpunkt für arbeitslose berufs Demonstranten, Weltverbeserer mit akademischem Bildungsstand.

      Das Dispora Netzwerk besteht meiner bescheidenen Meinung nach schlichtweg aus geistigen Duennschiß ! Und von daher kann man das nie und nimmer mit FB vergleichen.
      Geschweige denn, meine FB Freunde zu DIaspora überreden. Die lacjhen sich so schon genug den A…. weg. Wir wollen Spaß und Fun haben, und keine Anti sonst was Parolen lesen. Ausserdem ist Facebook ebenfalls Kostenlos !! Nochmal, Diaspora ist (zum jetzigen Zeitpung) absoluter Sonder MÜLL

  1. Chris says:

    Facebook ist der geil. Leider. Denn: Irgendwie ist der Laden und seine Entwicklung auch der Anfang vom Ende des Interwebs wie wir es können, öhm, kennen und mögen. DIESER Schritt geht selbst mir als marketingverseuchtes Riesenarschloch zu weit. Viel zu weit. Das ist das Prinzip: Wer Kohle hat, der ist was. Logisch, Facebook ist ja kein Spieleparadies, sondern durch und durch ein kapitalistisches Unternehmen. Was keine Rechtfertigung ist, aber eine logische Erklärung für den Fuck ist.

    Zum Glück haben wir ja noch unsere eignen Netzwerke,… Blogs und so…
    Oder doch nicht. Meh.

  2. angie_modeverliebt says:

    Ich kann deine Gedanken gut verstehen, da bleibt den werbefreien Blogs (meiner bisher auch) nicht viel übrig, wir müssen damit leben. Ich werde zukünftig einfach nicht mehr so viel auf Facebook abstellen, denn „promoted posts“ kann ich mir nicht leisten und die viele Werbung zwischen den abonnierten News von Freunden und Seiten auf Facebook nervt mich auch privat. Es gibt noch andere Tools, um einen Blog zu verfolgen und das sollte man den Lesern zumindest mal vorschlagen und sie auf die News und Veränderungen hinweisen. Ich denke da an Bloglovin, RSS Feed oder das gute alte Emailabo für alle, die nix verpassen wollen.

    Am Ende ist es trotzdem ne bittere Pille, denn da baut man die ganze Zeit unter anderen Vss. eine Community auf und nu ist se in der Form und Reichweite futsch. Hier gibt es wenig Raum für nicht kommerzielle Projekte und Blogs, das ist sehr schade.

  3. klabusterbär says:

    klar ist das unangenehm.
    aber man wird ja mal rumtüfteln dürfen.
    das alles ist ja – auch für zuckerberg&co – noch neuland.
    da probiert man sachen aus.

    youtube nervt mich auch, weil ich dadurch 50 mal die fab.de werbung sehen muss am tag und jedesmal doof ein X wegklicken.
    andererseits: wer meint, youtube und co müssen werbefrei bleiben (oder dezent) und nen dicken markiert und sich beschwert –> ja wo sollen denn die abermillionen für nen serverpark herkommen. und sollen die chefs weiterhin vw polo fahren und in einer 2zimmer-wohnung rumhocken? sei es doch gegönnt. – würd jeder von euch machen.
    spätestens nach der ersten stromrechnung,die das unternehmen bekommt.

    und wer weiss, was die jungs noch für träume haben, für die man halt viel geld brauch.
    ich hab auch ein paar „ganz nette“ ideen und fänd 1-2 millionen euro spielgeld ganz geil, um zu gucken, obs auch wirklich funktioniert. stattdessen hocken die ideen in meinem kopf rum und kommen nicht auf die welt.

    die gesunde mischung aus werbung und interesse-content finden, das ist halt die krux.
    und wer weiss, wie facebook in anderen ländern aussieht, was da gerade getüftelt wird.

    was mich viel mehr ärgert: als content-lieferant immer noch nix vom kuchen abzubekommen. während blogger einfach copypasten oder n bisserl blabla schreiben, werbeeinnahmen etc. generieren, ist nach wie vor der hersteller der inhalte der gearschte.

  4. Jörg says:

    Hm. Mir fehlt da aber irgendwie der konstruktive Gegenentwurf. Immer nur alles Scheiße finden ist ja auch keine Lösung. Und nein, zu sagen, facebook soll halt kein Geld verdienen, bringt auch nicht weiter, das Internet kann nicht auf alle Ewigkeit „sponsored by Venture Capitalist“ bleiben und bisher verdient facebook definitiv noch nicht genug zum Überleben.

    Was ist denn also die Lösung? Was Ihr da beschreibt, ist ja, streng genommen, facebook’s Problem und nicht Eures. Ich beobachte durchaus, dass ich ob der ganzen Werbung, aber auch dadurch, dass viele Dinge meinen Feed zuspammen, die einfach viele Leute sharen, mich aber wenig interessieren (WENIG!, nicht GAR NICHT!), z.B. TechCrunch News etc., die Signal to Noise Ratio auf facebook immer schlechter wird, weshalb umgekehrt meine facebook-Nutzung immer weniger wird (und ich glaube, die meiner Freunde auch), was wiederum zuallererst ein Problem für facebook sein sollte.

    IRGENDETWAS müssen sie also tun, um einerseits Geld zu verdienen und andererseits die Aufmerksamkeit zu steuern. Ich sage nicht, dass das Bezahlen für Posts nun die super-Lösung ist, aber ich finde es immer noch besser, als das Werbeausmaß, dass da in letzter Zeit auf FB auf mich zurollt.
    Sie müssen halt aus Eigeninteresse darauf achten, dass Angebote, die nicht bezahlen wollen, die die Nutzer aber sehen wollen, trotzdem prominent bleiben, denn einen einen Werbenewsfeed wird kein Mensch lesen, und dann ist sehr schnell komplett Schluss mit Geld verdienen, gibt ja genug Beispiele.

    Sehr schön beobachten kann man das Dilemma gerade bei Twitter. Die weigern sich ja (vielleicht zu Recht, wir werden sehen) von Ihren Nutzern Geld zu nehmen und ruinieren stattdessen lieber ihren Dienst. Schau ‚mer ‚moi, wer in zwei Jahren noch Twitter nutzt.
    Werbebanner sind jedenfalls nicht die Antwort, die werfen viel zu wenig ab und interessieren viel zu wenig Leute. Und alles, was mir einfallen würde, was facebook tun kann, um anständig zu monetarisieren, läuft irgendwie wieder auf sonne ähnlichen Affiliate-Konzepte wie dieses hier hinaus und wird natürlich von irgendwem Scheiße gefunden.. Muss aber sein. Oder sie lassen die Nutzer zahlen. DEN Shitstorm will ich dann aber auch mal sehen.

  5. Fabien says:

    Sehe das ganz ähnlich wie Jörg. Wird Zeit, dass die Finanzierung im Web2.0 endlich mal transparenter wird. All diese schönen neuen Kommunikationsplattformen wurden und werden immer noch auf Pump finanziert. Das vergessen die Nutzer doch zu gerne.

    Überrascht bin ich jedoch wenn ausgerechnet technisch versierte Blogger vergessen wie aufwändig und teuer es ist solch eine Web 2.0 Infrastruktur am Leben zu halten.

    Die aus der Blog Ecke gerne propagierte Idee der „Free Culture“ ist vor allem eine auf Pump bezahlte Illusion, die zu aller erst von Content-Machern und Risikokapitalgebern finanziert wurden. Erstere im übrigen völlig ungefragt und ohne Aussicht auf konkreten Gewinn.

    Da ist es nur eine Sache der Fairness wenn Sekundär-Aufmerksamkeitsverwerter die fleißig Ihre eigenen Projekt promoten – sowie auch Endnutzer – nun endlich ihren Anteil an „Free Culture“ bzw dem „Free Web“ beitragen.

    Nun mit dem Verweis auf „ich betreibe aber ein nicht-kommerziellen Projekt“ auf Karitatives Verhalten seiner Lieferanten und Dienstleister zu pochen ist schlicht asozial. Die Welt ist nicht free, „Free Culture“ ist eine Lüge. Bisher zahlen vor allem die, die bereits Arbeit erbracht haben – leider aus der Sichtweite der meisten Verwerter und Konsumenten. Es geht sogar soweit, dass letztere schlicht vergessen wieviel Arbeit und Kapital benötigt wurde um das heutige digitale Schlaraffenland aufzubauen und stinksauer reagieren sobald sie sich selbst mal „sozial“ an der Web2.0 „Revolution“ beteiligen müssen.

  6. martONE says:

    Lieber Fabien, Facebook hier als arme kleine auf Pump finanzierte Klitsche abzutun, zeugt aber auch nicht gerade von all zu viel Realismus, oder? Facebook hat den fettesten Börsengang ever hingelegt, sie haben im dritten Quartal ihren Umsatz auf 1,26 Milliarden Dollar gesteigert. Dass sie dabei einen Verlust von 59 Millionen Dollar ausgewiesen haben, so what! Im gleichen Zeitraum haben sie letztes Jahr 227 Millionen Dollar Gewinn gemacht.

    Ich bin der letzte, der guten Ideen, gerade mit Blick auf Start-Ups, etc., einen vernünftige Monetarisierung verweigern würde. Mir geht es darum, dass ich als Facebook-Nutzer bereits ordentlich Daten abwerfe, Facebook mit diesen Daten Werbung schalten lässt, was 86 Prozent der Gesamtumsätze, bzw. 1,09 Milliarden Dollar ausmacht.

    Ich glaube nicht, dass ich als User jetzt auch noch Facebook Geld zahlen muss, damit meine Posts gesehen werde. Gerade auch dann nicht, wenn ich als Blog dafür sorge, dass – wie oben beschrieben – Leute ja auch auf Facebook den Content präsentiert bekommen und ich damit auch dafür sorge, dass die Leute bei Facebook Content suchen/wahrnehmen/finden…

    Dass Du als Content-Produzent auch was vom Kuchen abhaben willst, versteht sich von selbst, hat aber mit dem Thema „promoted posts“ nur am Rande etwas zu tun. Gratiskultur ist eh ein Unwort.

  7. el-flojo says:

    Eben deshalb werfe ich auf Facebook auch immer nur einen Hinweis auf neue Artikel im Blog ab und gut isses. Mehr Zeit und Mühe steck ich in den Kanal nicht rein. Ich hab einige Pappenheimer, die scheinbar kein RSS mögen (was ich niemals verstehen werde) und die halt lieber bei FB gucken, weil sie scheinbar eh den ganzen Tag da abparken. Nun ja.

    Hätte ich die Kohle, würde ich den Scheiß vielleicht ja sogar mitmachen. Wobei… Hätte ich die Kohle, würde ich Werbung im Kino, TV und aufm Scheißhaus schalten!

    Gut, dass ich arm bin. :D

  8. Fabien says:

    @MARTONE: “ Dass sie dabei einen Verlust von 59 Millionen Dollar ausgewiesen haben, so what!“

    Genau diese Erwartungshaltung kritisiere ich. „Sozial müssen gefälligst die anderen sein! Die haben’s doch, ich weiss es!“

    Wenn ein Dienstleister nur etwa 1,20$ Umsatz pro Nutzer im Quartal macht, dann ist das nicht gerade beeindruckend. Der technische Aufwand dahinter ist immens und wird ausschließlich durch diese 1,20$ finanziert.

    Facebook verdient also ganz konkret gar nichts, der Nutzer finanziert lediglich sein eigenes Verhalten durch den mickrigen Gegenwert seiner Daten von etwa 40 cent im Monat (d.h. lächerlich wenig), FB zahlt dabei sogar etwa 1-2 Cent drauf (siehe FB’s Verlust) weil die Kosten für die Like-Maschine offenbar höher sind als der Werbewert der Nutzerdaten!

    Facebook ist IMHO ein für die „Menschheit“ immer noch unvergleichlich günstiger und nützlicher Dienst. Siehe im übrigen Diaspora, sobald dem Nutzer die tatsächlichen Infrastrukturverantwortung (Kosten, Aufwand, Pflichten, Risiko) aufgedrückt wird, verzieht er sich diskret. Diese Verantwortungslosigkeit kritisiere ich. „vom Kuchen“ will ich gar nichts, wünsche mir nur mehr Feingefühl gegenüber den tatsächlichen Kosten des Internets sowie mehr Respekt gegenüber denjenigen die konkret mit Geld, Arbeit und Verantwortung für all diese tollen Web 2.0 Services haften. Facebook hat nur „überlebt“, ganz sicher nicht „abgesahnt“.

  9. martONE says:

    @Fabien Den Schuh, dass ich nicht sozial wäre, den ziehe mir auch erst gar nicht an und hoffe auch, dass Du mir das nicht unterstellst, weil dann wärst du hier bei den blogrebellen auch echt falsch gewickelt.

    Auch ich schätze Facebook sehr und finde es großartig, was sie geleistet haben. Das aber einige 100 Mitarbeiter beim Börsengang quasi zu Millionären geworden sind, ist leider nicht nur ein Bild-Zeitungsmärchen. Daher kann ich Deine Verteidigungshaltung von Facebook nur bedingt nachvollziehen.

  10. martONE says:

    /// Da ich bereits wertvolle Hinweise bekomme, wie der geneigte Facebook-User doch auf jeden Fall alle Posts serviert bekommt, kündige ich hiermit schon mal einen Follow-Up-Artikel an ///

  11. Jörg says:

    @MARTONE Will nicht auf alles eingehen, ich denke, das meiste habe ich schon gesagt.
    Aber eins stößt mir dann doch nochmal auf:
    „Das aber einige 100 Mitarbeiter beim Börsengang quasi zu Millionären geworden sind, ist leider nicht nur ein Bild-Zeitungsmärchen“
    Was ist DAS denn für eine Neid-Kacke?
    Hallo? Das ist der EINZIGE Grund, warum Du die ganze schöne Internet-Welt hier genießen kannst ist doch, dass da Leute drauf hoffen.
    Wir reden hier von einer Branche, die davon lebt, dass hundertausende von jungen, talentierten und gut ausgebildeten Leuten, statt sich einen anständigen, sicheren und hochbezahlten Job irgendwo in der Old Economy zu suchen, stattdessen bei obskuren Startus anfangen, von denen immer noch >>90% schlicht eingehen (und nein, die Glaskugel vorher zu erkennen, welche das sind hat keiner) wonach sie sich dann wieder was anderes suchen müssen.
    Drei von denen machen das vielleicht aus Altruismus, Spaß oder Dummheit aber all die anderen machen es genau wegen der kleinen Chance, damit mal richtig reich zu werden.
    So funktioniert die Welt. And der Verweigerung, das zu verstehen, ist schon der Kommunismus eingegangen. Zu Recht.

  12. Flo says:

    Im Schlaf von FaceBook verraten und verkauft?

    „Hey Facebook, fürs Posten Geld bezahlen ist kacke!
    ……..
    Abschließend noch, für alle Lazer, die noch keine Fans unserer Fabook-Fanpage sind, die Möglichkeit dies nachzuholen“

    Was ist denn mit RSS, Bookmarks oder der guten alten Newsletter?
    Anstatt diese Formate als Alternative vorzustellen. Wird hier wieder die FB Page beworben. Unverständlich für mich.

    Für Webmaster ist FB eine Firma die ein nützliches Produkt kostenlos anbietet. In Form eines besseren RSS-Feeds. Dafür bekommt FB zugriff auf alle Daten über deine User und der Webmaster gibt FB kostenlos Kontent. Das ist der Deal.

  13. martONE says:

    @Jörg – Neid, oh jee. Was ist das denn für ein Argument? Ich habe mich auf Fabien bezogen und ihm versucht zu entgegnen, dass es sich bei Facebook nicht um eine arme Pommesbude handelt, die morgen vielleicht wieder dicht machen muss.

    Und: Sponsored by Venture Capitalist: Ja, warum denn eigentlich nicht? Venture Kapitalisten sind, wie der Name bereits verrät, extrem risikofreudige Kapitalgeber. Hohes Risiko gleich hoher Gewinn. Zudem ist es ein extrem exklusiver Club bei dem gar nicht jeder mitmachen kann. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie man für die jetzt grundsätzlich so viel Partei ergreifen kann. Da geht es um extrem fette Gewinne. Wer nichts wagt, der bringt auch nichts voran und so. Von Kommunismus hast bislang nur Du geredet.

  14. Stadtbewohner says:

    I like. Also den Artikel. Es ist irgendwie schwierig gegen den Giganten Facebook anzukommen. Wegzudenken aus dem sozialen Netzwerkeln ist er nicht. aber irgendwie hat man auch schiss seine privatsphäre mit dem weissen f auf blauem grund zu teilen. habe diverse posts gesehen, dass ich irgendwie über den user hovern muss und dann den newsfeed auf alles sehen stellen muss.. das geht nicht?
    lg stadtbewohner

  15. Jörg says:

    Jetzt sollten wir mal die Firma von den Gründern/Mitarbeitern trennen. Du hast geschrieben, da würden Mitarbeiter zu Millionären, und das wäre böse.
    Fette Gewinne sind ja wohl kein Problem, warum sind automatisch alle, die fette Gewinne machen, böse? Und Facebook (als Firma) macht KEINE fetten Gewinne. Facebook ist bezogen auf den Kapitaleinsatz ungefähr bei Null. Das müssen sie ändern, sonst sind sie irgendwann weg.
    Und natürlich ist es ein Balanceakt für Facebook, die Mischung zwischen Kommerz und Inhalten richtig hin zu bekommen, aber schon und vor allem aus Eigeninteresse. Ich und alle meine Frende verwenden Fb weniger als früher, weil sie bisher keinen sinnvollen Algorithmus hin bekommen haben, SPAM von sinnvollen Inhalten zu trennen und da rede ich noch nicht mal von Werbung. Aber es ist ja nicht so, dass das trivial wäre- Was wollt Ihr denn? Einen Button „ich bin cool und unkommerziell“, den Ihr nur anklicken müsst und dann wird garantiert, dass genau EUER Link an alle ausgeliefert wird und die von allen anderen sollen bitte hübsch dahinter einsortiert werden?

    „Und: Sponsored by Venture Capitalist: Ja, warum denn eigentlich nicht?“
    Schon mal mit VSc gearbeitet? Die denken kurzfristig und blöse sind sie auch nicht, d.h. wenn die nicht in 3 Jahren Profite oder einen Exit sehen, dann sponsorn die auf Dauer gar nix. Wenn Du eine langfristig funktionierende Internet Landschaft haben willst, dann musst Du da irgendwann von weg. Sonst geht’s Dir wie mit Twitter. Das war auch mal ein netter Dienst.
    Es kann doch nicht sein, dass wir darauf angewiesen sind, dass alle immer wieder neue, coole Sachen hochziehen, die dann nach ein paar Jahren wieder eingehen, weil das Geld alle ist und durch irgendwas ähnliches ersetzt werden.

    Ich finde halt den Ansatz nicht so schlecht: Wer Geld mit facebook verdienen will, soll auch dafür bezhlen und sich vorher überlegen, was ihm die Links wert sind. Dann habe ich in Zukunft vielleicht nicht mehr jede Schmö-Meldung von TechCrunch in meinem Feed, sondern nur noch die, die denen wichtig sind oder die, die überdurchschnittlich viele Leute interessieren, den Rest kann ich mir dann immer noch auf deren Seite anschauen. Und wenn FB das teuer genug machen kann, dann muss vielleicht in Zukunft nicht mehr jeder zweite Link in meinem Feed „sponsored“ sein, sondern nur noch jeder vierte oder so, im Moment überdrehen sie es jedenfalls in einem Maße, das auf Deuer nicht gut geht. Ohne damit schon dicke Gewinne zu machen. Das kann’s also nicht sein.

    Und was nicht-kommerzielle Angebote angeht: erstmal ist mir egal, ob etwas „kommerziell“ is, oder nicht, mich interessiert erstemal, ob es für mich relevant ist, gibt auch genug nicht-kommerzielles Rauschen im Web. Und den Filter muss halt FB irgendwie hin bekommen, sonst werden sie uninteressant, das hat aber mit der Monetarisierungsdiskussion genau gar nichts zu tun.

  16. Ella says:

    Ihr steckt Arbeit in den Blog hier und möchtet ihn nicht durch Werbung monetarisieren. Das ist euer gutes Recht, so wie es Facebooks gutes Recht ist, mit der eigenen Dienstleistung Geld zu verdienen.

    Bei Internetfirmen ist es eine total normale Strategie, erst auf Wachstum zu setzen und sich dann über die Monetariserung Gedanken zu machen. Man kann die Firma dann etweder einfach verkaufen und Kohle mitnehmen, werben oder Bezahldienste anbieten.

    FB blendet relativ wenig Werbung ein. Wer das nicht glauben will, möge bitte einen Artikel ganz oben bei Spiegel Online öffnen und dann die Werbeblöcke zählen. Vielleicht öffnet das die Augen.

    Nun haben sie eine Bezahlfunktion eingeführt, über die sich – und jetzt kommen wir zu dem Punkt, an dem ich mich immer aufregen muss – vor allem Menschen ereifern, die Inhalte auf Facebook promoten wollen.

    Das Argument, Facebook möge eure Seite bitte kostenlos promoten, ihre habt schließlich keine wirtschaftlichen Interessen, ist total naiv. Bei der Suche nach Zeitungen, Magazinen etc., die kostenlos regelmäßig Werbeanzeigen für euch schalten, dürftet ihr relativ erfolglos bleiben. Genau das verlangt ihr aber von Facebook: das ihr dort uneingeschränkt kostenlos für eure Inhalte werben könnt.

    An der Stelle hilft es immer, sich an die Zeit vor dem Internet zu erinnern. Da hat nicht jeder, der zwei Sätze ohne Rechtschreibfehler schreiben konnte, ein Kulturmagazin eröffnet, weil das Geld gekostet hat. Mit der eigenen Arbeit kam man nicht weit. Spätestens wenn es an das Drucken und Verteilen der eigenen Inhalte ging, man also externe Dienstleister benötigte, musste man Geld in die Hand nehmen.

    Dieses Gefühl dafür, dass die Arbeit anderer Leute Geld kostet, ist viele Internetpublishern aber irgendwie abhandengekommen. Im Gegensatz zu euch müssen die Leute bei Facebook von ihrer Arbeit leben. Zu verlangen, dass sie Leute einstellen, die kontrollieren und überwachen ob eine FB-Seite ein Hobbyprojekt ist, oder kommerziellen Hintergrund hat, ist einfach nur naiv. Auch wenn man die eigene Arbeit immer sehr wichtig nimmt – Blogs wie den hier gibt es weltweit mehr als ich Haare auf dem Kopf habe. Da bräuchte es schon eine Menge Manpower.

    Eure Leser können alles von euch lesen, wenn sie eure FB-Page aktiv besuchen. Diese Dienstleistung ist für euch kostenlos. Ein gewisser Prozentsatz bekommt eure Nachrichten in den Stream eingeblendet. Auch diese Dienstleistung ist kostenlos. Wollt ihr mehr, müsst ihr zahlen.

    Das lohnt sich übrigens. Ich bin nur hier gelandet, weil ein Freund von mir den Eintrag geliked hat und er bei mir hervorgehoben wurde. Also blendet hier einfach Werbung ein, dann habt ihr Kohle für Promotion bei Facebook und bekommt eure Leser. Wenn ihr euch aktiv gegen eine Monetarisierung entscheidet, habt ihr eben kein Geld für kommerzielle Promotion. So ist das im Leben nun mal.

    Um zum Schluss noch einen Gedanken heruaszuheben: „Aber Blogs sollten das nicht leisten müssen, jedenfalls dann nicht, wenn sie werbefrei laufen wie die Blogrebellen. “
    Wie kommst du eigentlich überhaupt auf die Idee, dass ein Unternehmen irgendetwas für dich nach deinen Vorstellungen leisten müsse, wenn du für diese Leistung nicht bezahlst? Es ist doch völlig absurd, so etwas zu denken. Wenn ich das richtig sehe, bist du martONE Journalist. Wenn ich von dir einen Text haben wollte und dich dafür bezahle, dann wirst du den doch nach meinen Vorgaben schreiben. Bezahle ich nicht, dann sieht die Sache doch ganz anders aus, oder? Dann hängt es doch ausschließlich davon ab, ob du den Text für mich schreiben willst. Das Gleiche macht Facebook: Wenn du bezahlst, bekommst du das, was du willst. Wenn nicht, bekommst du das, was sie dir kostenlos zu geben bereit sind. Wie man das als berufstätiger Mensch nicht verstehen kann, verstehe ich wiederum nicht.

    Ich habe solche Rants wie den hier übrigens schon öfter gelesen, seit die hervorgehobenen Posts eingeführt wurden. Alle gehen in die gleiche Richtung: EdgeRank ist Zensur, bezahlen Scheiße und Freiheit für die Blogs! Euer Blog ist der erste davon, der keine Werbung hat ;-)

  17. marius says:

    Ich verstehe, dass die aktuelle Situation mit Facebook viele unzufrieden macht. Wie Jörg schon geschrieben hat kann auch ich Facebook schon irgendwo verstehen

    Das Grundproblem wird aber auch eine andere Plattform langfristig nicht lösen können: Das wahre knappe Gut ist nicht Geld, sondern Aufmerksamkeit. Auf den oberen Plätzen in einem Newsfeed ist halt immer nur Platz für eine handvoll Beiträge. Wer ein paar hundert Seiten geliked hat und dazu noch 200-300 Freunde hat, der kann bei einer rein chronologischen Darstellung auch niemals alles sehen.

    Auch eine manuelle Filterkonfiguration – die in der Theorie durchaus wünschenswert wäre – würde in der Praxis wahrscheinlich 90% der Nutzer überfordern.

    Von daher finde ich den Edgerank vom Grundgedanken her schon gut. Was fehlt ist allerdings eine Möglichkeit, ein Interesse für eine Seite oder eine Person zu bekunden, die auch ohne liken oder kommentieren auskommt – vielleicht sowas wie ein nicht-öffentliches „mehr von dieser Seite!“ bzw. „mehr von dieser Person!“. Dann wäre es auch nicht schlimm, wenn es zusätzlich noch bezahlte Werbung gäbe. Man sähe dann als einfacher Nutzer eine Mischung aus zu den eigenen Interessen (mehr oder weniger) passende Werbung und dem, was man sich selbst ausgesucht hat.

    Allerdings würden sich dann auch mehr Seitenbetreiber der bitteren Wahrheit stellen müssen, dass ihre Inhalte vielleicht gar nicht sooo interessant sind. Ich kenne das von vielen Leuten, die ihre erste Webseite ins Netz stellen und dann ganz enttäuscht sind, wenn keiner draufgeht. Aufmerksamkeit kann man sich eben entweder verdienen oder kaufen.

  18. Ella says:

    Du kannst eine Interessenliste erstellen und dort Seiten eintragen ohne sie zu liken Marius. Mit der Aufmerksamkeit hast du absolut recht. Twitter ist da ein schönes Beispiel. Einfach mal ein paar Dutzend Plappermäuler followen und dann viel Spaß beim Mithalten im Stream. Hier muss man selbst Hand anlegen und Listen erstellen, aber dazu habe ich persönlich keine Lust.

    Bei meinen FB Freunden habe ich nicht das Gefühl, großartig was zu verpassen. Bei Unternehmensseiten kommt natürlich nicht alles durch, aber ich hab mir heute mal ein paar Beispiele angeschaut und die Seiten, mit denen ich regelmäßig interagiere, tauchen auch regelmäßig in meinem Stream auf. Genau so soll der Edge Rank funktionieren, das ist ein Feature und keine Zensur. Wer mit allen Nachrichten bei mir auftauchen will, muss eben zahlen, das ist nun mal das Geschäftsmodell. Für Non-Profit-Seiten blöd, aber ohne Moos nix los, das gilt für so ziemlich alle Marketingkanäle. Die komplett kostenlosen sind vor allem deshalb kostenlos, weil sie sich (noch) nicht (gut) vermarkten lassen. Zu verschenken hat nämlich niemand was…

  19. Christopher Miles says:

    Guten Tag an Sie alle von Ihnen bin Christopher Miles, ich bin aus den USA, Texas, bin sehr glücklich, wie ich schreibe das Zeugnis, wie ich mein Darlehen aus diesem Darlehen, ich glaube, dass Gott einen Plan für mich hat, nachdem ich wurde betrogen worden von meinem Geld von vielen so Darlehen Kreditgeber genannt, wurde ich betrogen und fast gedacht, um mir das Leben nehmen, aber Gott einen Zweck für mich hat, wenn Sie ein Darlehen von jeder Firma, die Sie Mike Johnson Firma zu wählen haben erhalten wollen, als ich erste begann mit ihm, dachte er, wie der Rest war, und zu meiner größten Überraschung bekam ich das Darlehen in Höhe von $ 69.000,00 in meinem Konto, und das war der genaue Betrag i für in seinem Unternehmen angewendet, und Sie, dass ist das Gefühl, dass es keine Hoffnung für Sie ? eine Lüge ist, weil, wenn Sie Interesse an jede Art von Darlehen, können Sie ihn per E-Mail kontaktieren, seine E-Mail ist: mikejohnsonfirm@yahoo.com, Gott segne euch, wie er mich mit Herrn Mike Johnson gesegnet durch meinen Kredit nach dem Aufstehen rückläufig in die Hände von Betrügereien.

    Vielen Dank.
    Christopher Miles.

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