Nilo

@nielow "Nix zu sehen – Kultur-Curry aus dem Feld" Erzählt Geschichten, die ihr begegnen. Aus dem Netz, der Nachbarschaft, aus Berlin, Deutschland oder aus ihrer alten Heimat Iran.

8150285487_0936f722ab_z

Gestern Abend gab es einen eimaligen Moment seit dem unser Blogger Kollege Martin dabei ist: Peter, Martin und ich haben im echten Leben an einem Tisch gesessen! Leider blieb der Platz von Walter frei aber ich bin mir sicher, dass dies nicht die letzte Begegnung an einem Tisch war!

Viel Zeit hatten wir nicht aber es gelang uns tiefe Gespräche über unsere Ideen zu führen. Ein Thema war die House-Musik und deren Wirkung auf das (internationale) Publikum.
Peter hatte ein großes Fragezeichen über seinem Kopf: Warum schaffen es DJs mit einem minimalen Sound eine große, internationale Masse zu bewegen?
Meine Antwort darauf war, dass genau das minimale, einfache einen Raum schafft um Menschen miteinander zu verbinden. Martin nannte es den kleinsten gemeinsamen Nenner, was ich sehr treffend finde. Denn einen gemeinsamen Nenner in einer Masse zu erleben sorgt für Glücksmomente. (Das gilt natürlich nicht nur für House)

Heute haute Cham Panda ein Ding im Fratzbuch raus: „Stimming – November Morning Dokumentation with Brandenburgisches Staatsorchester.“ Abgesehen, dass ich es fantastisch finde genreübergreifend oder interdisziplinär – wie man es nennen kann um Fördergelder zu erhalten – zu Arbeiten, ist die Verbindung zwischen klassischer Musik und House eigentlich sehr naheliegend.
Es liegt mir jetzt fern eine mathematische Darstellung der Fibonacci Folge hier anzuführen. Dennoch habe ich es aus dem Bereich Design gelernt, was die Anwendung visuell beim Menschen bewirken kann. Es geht um Klarheit und Harmonie, was in uns Ruhe und Ausgeglichenheit auslöst. Dass es in der Musik Sequenzen gibt, die sich hieraus ergeben, wissen sicher die Meisten von euch.
Wer dennoch lust auf mehr Tiefe hat, kann sich diese Facharbeit anschauen.
Für mich haben sich aus diesem Gespräch und dem Post von Cham Panda einige neue Synapsen verknüpft, die bisher parallel zu einander verlaufen sind.

An dieser Stelle mache ich einen ‚Punkt‘ und höre mir ein weiters mal Stimmings ‚November Morning‘ in beiden Versionen an.

Und hier die Doku

pic via

NICHTS VERPASSEN - FOLGE UNS!
Follow us on Flipboard              
  1. Marinelli says:

    es ist nicht nur der kleinste gemeinsame Nenner, der Minimalismus so interessant macht.
    Minimale Musik lässt viel Platz zwischen den Tönen. Platz, den man auf der Tanzfläche prima selbst füllen kann. Mit Assoziationen zu anderer Musik, mit eigenen Tönen oder Melodien. Man kann seinen eigenen Film neben der Musik fahren. Außerdem strengt Musik, die Raum zum Atmen hat die Ohren nicht so an und das ist gerade bei stundenlangem Tanzen interessant.
    Durchkomprimimierte Musik, wie zB skrillexartiger Dubstep, wo restlos jeder Frequenzbereich mit Musik voll ist, zwingt sich dem Tänzer ganz anders auf, rockt aber naturgemäß auch mehr. Ist auch schön, halte ich aber nicht so lange aus…

kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.