DashBerlin-Aldi-Recordings
Marinelli

@marinelli ist italienischer Exilbayer in Berlin, Vater, schwerstabhängiger Musikjunkie, seit 1972 auf der Suche nach dem perfekten Mix.

Der holländische Trance-Produzent Dash Berlin und die Einzelhandelskette Aldi verursachten mächtig Wirbel mit der Ankündigung ihres gemeinsamen Labels „Aldi Recordings

Aldi-Sprecher Gerd Schnieder erzählte uns gestern Nacht bei der offiziellen Party zum Launch des Labels vom anstehenden Sturm auf die EDM-Industrie.. „Wir gingen schon einige Zeit mit diesem Projekt schwanger, wußten aber, dass wir dafür einen Partner aus dem Inner Circle der Szene brauchen. Den haben wir nun mit Dash Berlin gefunden und freuen uns sehr, eine strategische Partnerschaft mit ihm bekanntgeben zu dürfen.“

„Unser Ziel war es, jemand mit hohem Standing in der EDM-Community und niedriger Hemmschwelle zu finden, um dieses Projekt voranzutreiben“ fügte er hinzu.

„Wir werden eine Manufaktur in China eröffnen, wo wir Hunderte von chinesischen Teenagern beschäftigen werden, klischeehafte EDM-Tracks zherzustellen, die sich als „Next Big Thing“ für Künstler wie Dash Berlin vermarkten lassen. David Guetta und Calvin Harris fahren seit Jahren sehr gut mit dieser Methode.“

Aldi bestätigte uns ebenfalls, dass an einem brandneuen State-of-the-Art Einkaufswagen namens „Einkaufswagen 2.0“ gearbeitet wird. „Einkaufswagen 2.0. wird das Einkaufserlebnis für EDM-Fanms revolutionieren. Er wird ein 8-Zoll Touchscreen Interface integriert haben, das es den Kunden ermöglicht, unsere neuesten Veröffentlichungen auszuchecken und sich über Sonderangebote zu informieren, während sie in unseren Geschäften einkaufen.“

„Es wird damit den Kunden ermöglicht, die frischesten Tunes anzuhören, während sie durch den Laden laufen, und zu entscheiden, welche Lieder sie kaufen möchten, bevor sie die Kasse passieren. Gekaufte Tracks können direkt vor Ort als High Quality wav-Files auf jedes Device mit USB-Anschluss heruntergeladen werden.“ so Schnieder weiter.

Dash Berlin, bürgerlicher Name Jeffrey Sutorius, meint: Ich bin hocherfreut, in so einem frühen Stadium in dieses Projekt involviert zu sein. Ich hänge schon meine gesamte Karriere am Rockzipfel der deutschen Musikszene, daher der Name „Dash Berlin“, erklärt er.

„Nicht, dass ich die holländische Szene nicht mögen würde“, betont er, „aber die deutsche Szene erschien mir immer ein Stück seriöser. Deswegen habe ich in den letzen 10 Jahren immer wieder erzählt, ich sei Deutscher und mir den entsprechenden Akzent zugelegt. Ich habe sogar ein Paar Lederhosen“ witzelt er.

„Jetzt, wo ich mit so etwas typisch deutschem wie Aldi in Verbindung gebracht werde, muss ich hoffentlich nicht mehr so viel Aufwand betreiben, um die Menschen an der Nase herumzuführen“ mein er optimistisch.

Obwohl es nicht bekannt ist, wieviel Dash Berlin dafür bezahlt wird, das Gesicht von Aldi Recordings zu werden, berichten für gewöhnlich gut unterrichtete Quellen, dass Dash Berlin bei dem Gedanken an die ihm in Zukuft zustehenden Mitarbeiterrabatte bei Aldi „sehr aufgeregt“ sei. Dieser Luxus könnte dem preisbewußten Musiker eine Ersparnis von ca 20 Euro wöchentlich einbringen.

(Dieser Artikel ist eine Übersetzung. Wir veröffentlichen ihn  mit freundlicher Genehmigung von wunderground-logo10)

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