Martin

Hi, ich bin Journalist & Blogger und schreibe hier vor allem darüber, wie das Digitale die Gesellschaft verändert. Manchmal droppe ich aber auch einfach nur übelste Basslines oder Einhörner, die Fallschirm springen.

Wir Blogrebellen lieben es zu bloggen und gute Inhalte mit unseren Fans zu teilen! Wir lieben es auch, neue Lazer mit unseren Inhalten zu erreichen. Beides passiert zu einer überwiegenden Mehrheit vor allem über Facebook. Das ist ein Problem. Und das geht nicht nur uns so.

Die folgenden Statistiken zeigen, wer alles am Tropf von Facebook hängt. Alle Websites – ob riesig wie Buzzfeed und Upworthy oder klein wie Postillon und Schlecky – erzielen 50 Prozent des Traffics über Social Media und über 90 Prozent davon kommen über Facebook.

Upworthy: 78% des Gesamt-Traffics über Social

upworthy-facebook

Buzzfeed: 53% des Gesamt-Traffics über Social

buzzfeed-facebook

Postillon: 57% des Gesamt-Traffics über Social

der-postillon-facebook

Schlecky: 60% des Gesamt-Traffics über Social

schlecky-facebook

Kraftfuttermischwerk: 51% des Gesamt-Traffics über Social

kraftfutter-facebook

Blogrebellen: 49% des Gesamt-Traffics über Social

blogrebellen-facebook

Nun kann man argumentieren: Na, ist doch prima, Facebook bietet uns (und den anderen) kostenlos die Möglichkeit, unsere Inhalte zu verbreiten. Soweit so einfach gestrickt.

Die ganze Wahrheit sieht leider so aus, dass wir alle – nicht nur die Produzenten, sondern eben auch die Konsumenten – komplett am Tropf von Facebook hängen. Sobald Facebook am Algorithmus schraubt, ist alles anders. Doch darüber spricht keiner gern – wer ist schon gern abhängig.

Der Grund: Die Generation Social Media wird von den Facebooks dieser Welt dazu erzogen, sich zu entsolidarisieren und keine Loyalität mehr gegenüber bestimmten Marken aufzubauen, sondern sich nur noch in ihren jeweiligen Streams vermeintlich selbstbestimmt das auszusuchen, was sie total autark für wichtig erachten. Dass dabei der Datenschutz zu einem Luxusgut wird, ist da schon fast eine traurige Randnotiz.

Wenn die Nachricht wichtig ist, dann wird sie mich erreichen – so das gängige Narrativ. Meine These: Die Nachricht wird Dich nur dann erreichen, wenn Facebooks Algorithmus das so will und Du Dich mit der Offenlegung Deiner Daten zum gläsernden Konsumenten machst.

facebook-freunde

Wer jetzt argumentiert, das war schon immer so mit dem Gatekepper, früher waren es eben die großen Zeitungen, Zeitschriften, Fernsehsender, Radiostationen und so weiter, dem mag ich entgegnen: Genau! Früher waren es eine Vielzahl unterschiedlichster Anbieter, die allesamt ein originär publizistisches Interesse hatten – heute ist es Facebook, die keinen publizistischen Auftrag haben, sondern alles machen, um Menschen miteinander zu verbinden. Das ist ein gewaltiger Unterschied!

Für uns Blogrebellen stellt sich daher die Frage bei unserem Relaunch: Facebook-Buttons für das eigene Wohlergehen rein – schließlich sind wir uns selbst die nächsten – oder rebellisch mit wehenden Fahnen, jeder Menge guter Beats und den besten Fans der Welt gegen die Monster kämpfen?

P.S.: Zwei-Klick-Buttons sind keine Lösung. Erstens kapiert die keiner und zweitens ist das ziemlich halbherzig. Und ja, aktuell haben wir ziemlich große Buttons im Blog – das kann man witzig finden. Ist es aber nicht.

P.S.: Die Statistiken sind Annäherungen über similarweb.com – wenn es gravierende Abweichungen geben sollte, bitte melden.

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  1. Luke says:

    Ja, es ist eine Schande, wie viel Content man wirklich verpasst, wenn man mal genauer hinschaut. Anderseits, bei den zig Likes, vorallendingen bei Musikseiten, käme ich wahrscheinlich gar nicht mehr nach, alles zu lesen. Eigentlich geht mir Facebook ziemlich auf die Nerven, ich habe es zu 90% tatsächlich nur für neuen Musikinput und auch eigenen Musikoutput. Ja, eigentlich sollte es auch ohne gehen. RSS-Feeds waren irgendwie doch auch ganz cool :-)

  2. René Walter says:

    „15.6% OF TOTAL CRACKAJACK.DE TRAFFIC IN LAST 3 MONTHS IS SOCIAL“.
    „15.45% OF TOTAL CRACKAJACK.DE TRAFFIC IN LAST 3 MONTHS CAME FROM REFERRALS“.
    „9.62% OF TOTAL CRACKAJACK.DE TRAFFIC IN LAST 3 MONTHS IS SEARCH.“

    –> 59.23% Direct Traffic. Eat this, Facebooklinge. :D

    (Auf Journalistenmarketingdeutsch nennt man sowas, glaube ich, Leserbindung. Mein‘ ja nur ;)

  3. Jannis Kucharz says:

    Das (UpWorthy, Buzzfeed, Schlecky) sind Medien, die ihre Erfolg und Geschäftsmodell direkt auf Facebook aufgebaut haben. Andere machen das auf Google (HuffPO, Welt). Dementsprechend ist man da auch abhängig. Wer schlau ist fährt eine differenziertere Strategie und spielt mehrere Kanäle ohne die Wichtigen aus dem Blick zu verlieren. Die Frage ist immer: Hast du noch einen anderen Weg deine Leser zu erreichen?

  4. chrispop says:

    what would google do? den google reader einstampfen ganz offensichtlich. verstehe bis heute nicht, warum sich nicht mehr leute nen nett kuratierten feedreader (bei mir: feedly) zusammenstellen. (fast) alle für mich relevanten seiten und jede menge spassiger müll vernünftig sortiert für wenn ichs lesen will und nicht für wenn ichs zufällig auf fb mitbekomme…also behaltet bitte auf jeden fall nen rss feed!

  5. R. Kneschke says:

    Ich habe gerade mal bei similarweb.com geschaut: Mein Blog (in den Top 50.000 in DE) hat nur ca. 0,3% Traffic von Social media Seiten bekommen.

    Muss ich mir jetzt Sorgen wegen verpasster Möglichkeiten machen oder kann ich mich über Unabhängigkeit freuen?

  6. Teclab says:

    Gamesglobal haben zuletzt Facebook von diversen Seiten entfernt weil sie weder die einklick noch die zweiklick lösung toll fanden.

    gamersglobal.de/news/82699/gg-intern-aktuelle-aenderungen-facebook-ade

    Traut euch.

  7. JUICEDaniel says:

    Wir von JUICED verzichten u.a. aus diesem Grund vollständig auf eine eigene Facebook-Präsenz (Fanpage). Das ist natürlich viel Idealismus, da uns dadurch viel Reichweite verloren geht. Aber gerade wenn ihr euch „Rebellen“ schimpft, gibt es auf eure Frage eigentlich nur eine richtige Antwort. Die ist unbequem und unsexy… aber das sind Rebellen häufig auch.

    Man könnte eine 100%-Facebook-freie-Webseite-Bewegung (Badge) starten, ähnlich wie ein „Fair trade“-Siegel oder ein „Made-in-Germany“-Label. Wie wär’s?

  8. ExWuschel says:

    Ich lese euch über RSS, teile euch aber auch gern über Facebook/Twitter. Was ich nicht verstehe: Was habt ihr denn gegen 2-Klick? Der Gedanke dahinter ist doch meines Wissens nach vor allem der, dass man selbst entscheiden kann, welches Surfverhalten FB mit liest, oder bin ich da völlig falsch gewickelt?

  9. Iriedaily says:

    RSS Feeds all the way, das Doofe daran ist, dass man sich in seiner Filter Bubble einmottet, und man sonst „nichts“ mit bekommt, wenn man sich nicht nach Neuem, Spannendem umschaut.

    Ansonsten: Schwanzvergleich! Wir sind ein Shop, also viel über Google und „nur“ 16% über Social!

  10. drikkes says:

    Natürlich sind es nicht nur die dicken Buttons unter jedem Eurer Posts, Martin. Es ist auch das FB-Widget in der Sidebar. Und wenn ich runterscrolle, dann ploppt es mir noch einmal entgegen. Schon klar, ich habe mitbekommen, daß 6,572 people Blogrebellen liken. Aber das alles mußte ich im RSS-Reader meiner Wahl ja gar nicht ertragen, denkst Du – und hast natürlich recht.

    Aber was kommt da denn an? Wenn ich mir die Artikel in der Rubrik „Meistgelesen“ (warum nicht gleich „meistgeliket“?) so anschaue:
    – eine Bilderstrecke via Urbanshit
    – dieser Artikel
    – eine Übersetzung von Wunderground
    – das überall durchgenudelte Thema „gettyimages“
    – ein Panorama aus dem TIME Magazine
    – Musik aus drei Verweisen anderer Blogs
    – eingebundenes YouTube-Video eines Conan O’Brien-Ausschnitts
    – deine Monsterfütterung

    Das ist auch völlig legitim, wenn jemand die Perlen aus dem weltweiten Netz sammelt und vorsortiert. Aber wie Du vielleicht in meinem Screenshot gesehen hast, war dieses Blog unter „Entertainment“ eingeordnet – nicht zu verwechseln mit „einzigartigem Qualitätsjournalismus“.

    Fast könnte man glauben, wenn den Blogrebellen der Stoff von anderen Websites ausgeht, dann muß wohl Facebook-Bashing her. (BTW: Wo sind denn die Quellenhinweise für die beiden Bilder in diesem Artikel?) Ich weiß nicht, ob Dir klar ist, wie viel Arbeit Seiten wie Buzzfeed und Upworthy daran setzen, um ihren Content social-media-kompatibel aufzubereiten. Headlines testen bis zum Erbrechen inklusive.

    Jannis hat ja schon erwähnt, daß die ihr Geschäftsmodell vollkommen davon abhängig machen. Andere setzen auf SEO. Natürlich kann man sich darüber aufregen, man kann es auch zurecht kritisieren. Aber dann sollte man das Spiel auch nicht mitspielen. Und erst recht nicht in so einem (Du wirst das abstreiten, ich weiß) leicht jämmerlichen Tonfall. Den Traffic einfach mitnehmen, aber nicht danach ausrichten – und gut ist. Was jetzt nicht heißen soll, es sich selbst zu verbitten, die Hand zu beißen, die einen füttert. But don’t talk the talk, if…

  11. martin says:

    Hi Drikkes, in Deinem Kommentar geht ja einiges durcheinander. Mal der Reihe nach: Wo Du die Blogrebellen in Deinem RSS-Feedreader einordnest, ist erstmal Deine Sache. Was Du an unseren meistgelesenen Artikeln nicht magst, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Wir haben bei Getty Images selbst nachgefragt und damit die Debatte nicht nur abgebildet, sondern vorangetrieben. Wir reflektieren schon länger – und seitdem ich hier dezidiert über die Digitalisierung der Medien/Gesellschaft schreibe – das Medienbiz, wozu natürlich auch Facebook und unsere eigene Arbeit gehört: die beiden Artikel (Monster und dieser hier) sind auf ein breites Interesse gestoßen. Wie Du den Ton meines Artikels einschätzt, ist zudem ebenfalls Deine rein subjektive Wahrnehmung, die uns inhaltlich nicht einen Zentimeter weiterbringt. Worauf Du aber überhaupt nicht eingehst, ist das, was ich in meinem Artikel beschreibe. Das kannst Du ja jetzt noch einmal machen, wenn Du magst.

  12. Kiki says:

    35% direct traffic
    31% referring websites
    2% social networks (davon 80% via Twitter)
    32% search engine referrals (davon 98% via Google)
    (gemessen über statcounter)

    Das verzerrt etwas, da ich aktuell die Seite etwas im Winterschlaf halte, während ich im Hintergrund an einer technisch, optisch und inhaltlich neuen Version schraube, aber mein Traffic kam auch in den besseren Zeiten (bei 600+ Besuchern/Tag) nur zu 20% von social networks, aber immer mehr von Twitter als von Facebook (wobei ich auch auf Twitter sehr viel aktiver bin und meine Facebookseite zum Blog seit Januar komplett wegen Sinnlosigkeit geschlossen habe, nachdem FB den Algorithmus dahingehend geändert hat, dass nur noch vom Seitenbetreiber bezahlte Aktionen überhaupt für mehr als drei Fans im Stream sichtbar sind). Eine Zeitlang kamen auch viele über Quote, aber das ist ja leider auch sehr tot.

    Ich überlege stark, demnächst Social Buttons einzubauen, denn natürlich möchte ich mehr Besucher haben. Andererseits möchte ich nicht so viele Schnüffeldienste auf der Seite haben; das finde ich erstens eklig und zweitens verlangsamt es den Zugriff. Die 2-step-Lösung ist für mich auch keine Alternative, dann kann man’s auch gleich lassen.

  13. Socialdread says:

    Spannende Debatte. Ich habe auch mal flotti die Maschine durchlaufen lassen: 51,7% Suche / 26,78% Social / 13,0% Direkt / 8,44% Referrals. Mir geht es mit dem Musikblog also ähnlich wie Pascal. Wobei Reggae jetzt nicht so ganz das Social Media Thema ist wie Rap. Bis vor wenigen Tagen hatte ich auch die 2-Click-Variante auf den Social Buttons. Ich stimme KIKI zu: Die kann man aufgrund unpraktischer Nutzung gleich streichen.

    Empfehlung an die Blogrebellen (die ich, glaube ich, auch schon mal ausgesprochen habe): Ihr habt ein unkommerzielles Blog. Ihr verdient damit kein Geld (oder veröffentlicht ihr ungekennzeichnet Werbebeiträge?). Also könntet ihr das Projekt „Social Network frei“ einfach mal rebellisch ausprobieren – und dann mal öffentlich darüber berichten, wie sich die Besucherzahlen entwickeln.

    Die Frage ist jetzt nur: Geht ihr das Risiko ein, für euren jetzigen Aufwand eventuell weniger Besucher zu bekommen?

  14. Fabien says:

    Schonmal überlegt mit welchen Monstern „primärschaffende“ Buchautoren, Musiker, Software-Entwickler seit Jahren zu kämpfen haben? Monster, die ganz konkret das eigene Einkommen wegsaugen, ohne jegliche Leistung!

    Dabei erwähne ich nicht mal die Schwierigkeiten die „Real-Life“ Unternehmungen täglich stemmen müssen!

    Relativ zu oben genanntem, sind deine erwähnten Sorgen doch eher Sabberflecken auf dem Polohemd, um es vorsichtig auszudrücken. FB ist Dir doch nichts schuldig.

    Ich muss nochmal darauf hinaus: Hast Du Dir schon mal überlegt was einem Künstler durch den Kopf geht wenn er seine über Wochen liebevoll produzierten Werke an Blogs „for free, for promo“ zur Verfügung stellen muss, weil dies Blogger mithilfe ihrer PR Macht nun mal so etabliert haben? Sind wir nicht alle kleine Monster?

  15. drikkes says:

    Klar kommt da eins zum anderen, von wegen Tropf, Faß und Überläufer.

    „Wenn wir Inhalte mit unseren Fans teilen und damit neue Lazer erreichen, passiert das zur überwiegenden Mehrheit vor allem über Facebook. Das ist ein Problem.“
    „Facebook bietet uns (und den anderen) kostenlos die Möglichkeit, unsere Inhalte zu verbreiten.“

    Niemand zwingt Euch dazu, Facebook zu benutzen. Aber weil es gratis ist und Euch eine Menge Klicks bringt, tut Ihr es natürlich trotzdem. Ihr Produzenten seid es, die sich an den Tropf von Facebook hängen.

    Ich als Konsument mache mich nicht abhängig von Facebook. Ich nutze auch RSS, Twitter, Newsletter, steuere manchmal sogar Websites direkt an, indem ich etwa sp(iegel.de erledigt autocomplete) ganz oldschool in die Adresszeile des Browsers tippe. Und manchmal kaufe ich mir sogar ein Printmagazin. Um mal einen drastischen Vergleich zu bemühen: Wenn ich mich zu Informationszwecken einzig auf FB verlassen würde, wäre das meinem Gefühl nach in etwa so, als würde ich mich darauf verlassen, bei jeder Bahnfahrt eine liegen gelassene BILD-Zeitung auf meinem Sitzplatz vorzufinden. Und falls dort keine liegt, mich dann mit dem Kundenmagazin der DB zufrieden zu geben.
    (Zur Verdeutlichung: Gatekeeper und die mich schon erreichenden wichtigen Nachrichten sind in diesem Paragraphen ohne explizite Nennung angesprochen worden.)

    Es ist ein Trugschluß Eurerseits zu glauben, nur weil der FB-Anteil beim Traffic so hoch ist, wäre Facebook in irgendeiner Weise erzieherisch tätig. Ihr seid einfach anzufixen, das ist alles. Es geht auch anders. Es gibt einen Unterschied zwischen Premiumcontentkonsumenten und bloßen Schaulustigen. Zur langfristigen Leserbindung sollte man sich andere Kanäle suchen, in der Tat.

    Sorry, aber dieser Artikel mehr noch als der davor klingt nach „Wasch mich, aber mach mich nicht naß“. Und Vorschläge, welche die Diskussion „inhaltlich weiterbringen“ würden, macht er auch nicht. Statt allgemeiner Reflexion „über die Digitalisierung der Medien/Gesellschaft“ lese ich hier egozentrisches à la: Was es für Dich bedeutet (Monster) bzw. was es für Blogrebellen und ihren Relaunch bedeutet (Tropf).

    P.S.: Bei den 2klick-Buttons bin ich vollkommen Deiner Meinung.

  16. th0rs says:

    Fabien trifft den Nagel auf den Kopf. Ihr kuratiert hier in erster Linie kostenlosen Content, den andere gemacht haben – möglicherweise hauptberuflich. Das ist der Tropf, an dem ihr hängt und ohne den ihr gar keine „Lazer“ kriegen würdet.

  17. Klaus D. Mueller says:

    Wir machen das mit FACEBOOK & Konsorten & auch Reklame von Anfang an ganz bewusst NICHT mit und unsere Website (für einen Nischen-Musiker) hat seit 1996 über 2 Millionen Besucher (heute sind’s: 2.157.666), das reicht uns. Mein privates Blog hat seit 1.500 Tagen auch schon weit über hunderttausend Besucher (110.329), auch das läßt mich ruhig schlafen.
    Man muss nicht alles machen, nur weil’s möglich ist; schon garnicht irgendwelche dummen Moden …oder gar dem hinterherrennen, was „alle“ machen.
    Ist vielleicht auch ’ne Alterssache („I’m too old for that shit“, Danny Glover); meine liebe (& junge) Gattin meint auch immer, sie versäume eventuell etwas, wenn sie nicht dies oder jenes…

  18. Jeeves says:

    „Schonmal überlegt mit welchen Monstern “primärschaffende” Buchautoren, Musiker, Software-Entwickler seit Jahren zu kämpfen haben? Monster, die ganz konkret das eigene Einkommen wegsaugen, ohne jegliche Leistung!“

    Fein bemerkt. Und deshalb geht mir auch das Sterben der Zeitungen sowas am Arsch vorbei – waren es doch diese „Qualitäts“medien, die hämische und schadenfreudige Artikel über die „doofe“ Film- und Musikindustrie geschrieben und gedruckt haben („Trend verschlafen“, „geschieht ihnen Recht“, „die habens’s ja“), als es mehr als deutlich wurde, dass das Netz resp. deren Nutzer (und Nießnutzer wie Youtube und all die Downloadanbieter) reichlich viel klaut. Jetzt geht’s diesen Blättern selbst an den Kragen. Ha! …sag ich da als stark geschädigter Kleinunternehmer in der Musikbranche.

  19. Sabrina Wadle says:

    Hi. Ich (30) habe euch über Google gefunden und fand euren Blognamen interessant. Facebook geht echt gar nicht – als Privatnutzer. Als Unternehmen und zum Geld verdienen heutzutage unumgänglich, leider. Würdet ihr euch auf Facebook rar machen könntet ihr wahrscheinlich dicht machen. Also realistisch gesehen müsst ihr facebooken. Ich selbst habe kein FB-Profil (und lebe noch! Erstaunlich!) Ich finde es bedenklich was in Socialen Netzwerken los ist und wie abhängig sich junge Erwachsene, Jugendliche und Kinder davon machen! Aber vielleicht bin ich auch einfach zu alt um diesen schweiß zu verstehen.

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