Martin

Hi, ich bin Journalist & Blogger und schreibe hier vor allem darüber, wie das Digitale die Gesellschaft verändert. Manchmal droppe ich aber auch einfach nur übelste Basslines oder Einhörner, die Fallschirm springen.

Die Digitalisierung ist ein Segen: Auf einmal ist es kein Privileg mehr, Meinungen und Gedanken in Text, Bild und Bewegtbild zu produzieren – ob für privat oder für die Öffentlichkeit. Doch, wenn die Information billig wird, dann wird die Aufmerksamkeit teuer.

Du solltest Dich extrem glücklich schätzen, dass Leute sich ein paar Augenblicke Zeit nehmen, um auf Deine Website zu kommen. Also präsentiere ihnen keinen Bullshit.

So lautet die fixe Zusammenfassung des absolut großartigen Vortrags von Brad Frost zur Frage, wie viel Bullshit wir Medienkonsumenten ertragen können. Frost geht dabei zunächst auf die stetig steigende Produktion von „Content“ ein und stellt fest, dass es niemals zuvor so vielen Menschen möglich war, derart viel Content zu produzieren: Bücher, Fotos, Videos, Blogs, SMS, Emails, Ads, Overlays, Werbespots – und so weiter.

90 percent of everything is crap

Von den Milliarden Inhalten sind Frost zufolge allerdings mindestens 90 Prozent Mist. Und das würden auch die Nutzer zunehmend erkennen. Folglich wäre es an den Medienmachern, Inhalte mit einer gewissen Wertigkeit zu produzieren. Denn:

People find ways to circumnavigate bullshit

Wer auf längere Sicht mit Inhalten punkten will, sollte also nicht nur jeden viralen Mist wegproduzieren. Wir Blogrebellen geben uns jedenfalls Mühe, mit eigenen Inhalten zu punkten, denn wir lieben es, zu bloggen!

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