LEAK! Die geheimen Die Orsons-Jobprofile Teil 1: Bartek und Kaas

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Aus anonymer Quelle erreichten uns diese Woche brisante Informationen. Offensichtlich befanden sich die Mitglieder der HipHop-Formation der Stunde “Die Orsons” noch vor gar nicht all zu langer Zeit jobmäßig in der Schwebe.

Dass die Jobprofile bei den Arbeitsagenturen mittlerweile auch ganz gut als Schmierpapier genutzt werden könnten, dürfte allen klar sein. Weil nämlich: Den Buben geht’s beruflich bestens. So bestens, dass sie nach der “What’s goes”-Tour im April und dem spektakulären Festivalsommer direkt noch mal auf Tour gehen, frei nach dem Motto: “What’s goes nexscht”. Nexscht week übrigens: Poppen wir einen Willy auf dem Zeitgeist und verlosen mal eben: nicht zwei Tickets, nicht drei Tickets, sondern…mehr dazu nächste Woche.

Doch zum Thema: Zwei Jobprofile leaken wir direkt mal eben hier, der Rest folgt!

Bartek: Werbetexter für Social Media

 

Jupp, da scheinen sein Betreuer beim Job Center und Bartek höchstselbst gleicher Meinung zu sein: Wenn es da ein herausragendes Talent neben dem Cyphern gibt, dann wäre das wohl die Werbetexterei für Twitter: So vermerkt Herr Szchmidt vom Job Szentrum in Wroclaw, Polen in seiner Akte:

Bartek N. war stets um die Optimierung seiner Englisch-Deutsch Dolmetscherfähigkeiten bemüht. Nicht immer gelang ihm dabei eine den hohen Ansprüchen potenzieller Arbeitgeber genügende Qualität. Im sprachlichen Kuddelmuddel kam ihm dabei sein Humor zugute. Schwachstellen in Übersetzungen vermochte er oft durch komödiantische Bemühungen auszugleichen. Empfehlung: Vorerst achtwöchiges Praktikum bei einer Agentur, wenn möglich ohne Kontakt mit internationalen Kunden.

Kaas: Herrenausstatter statt HipHop?

Kaas’ Vorliebe für eher extravaganten Swagger dürfte niemandem, der über mehr als 30% Sehkraft verfügt, entgangen sein. Dass hinter jedem einzelnen Outfit Prinzip und Leidenschaft stecken, das beweist das uns vorliegende Jobprofil.

Herr Rübele vom Job Center in Reutlingen bescheinigt ihm in seinen maschinellen Aufzeichnungen “ein Herz für Farben”, “ein Talent dafür, vermeintliche Modetrends dort zu erkennen, wo ich (Herr Rübele) sie nie vermuten würde” und eine “Sturheit in Bezug auf seine Fashion-bezogene Kreativität”, wie er sie so in “ganz Reutlingen” noch nie erlebt hätte, wie er sie aber “in so Städten wie in Berlin” vermute.

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Ganz Herr der Lage scheint Herr Rübele allerdings nicht zu sein. Das suggeriert zumindest eine uns vorliegende Audio-Aufnahme vom Anrufbeantworter der Bewerbungstraining-Abteilung des Arbeitsamts in Reutlingen; Der Sachbearbeiter wollte sich wohl von den Kollegen eine Zweitmeinung einholen:

Kaas (so will er grufe werde, isch so a bissl sei spezielles Ding), des isch a ganz feiner Kerle. I selber hab jetzt et sooo die Ahnung von so modische Sache und so, aber immer wenn i frag, ob er woiß, was er da tut, sagt er nur “Schomal was vom Andre Sriesausnd khört? Kennsch it, hm?”

I hon koi Ahnung was er moint aber da wird er scho Recht habe, was woiß denn i? Könnt ihr euch den vielleicht mal anschaue?

Welches Feedback die Bewerbungstrainingsabteilung Herrn Rübele zurückspielte, geht leider aus den uns vorliegenden Dateien nicht hervor. Aber was könnten die Bewerbungs-Fashion-Experten schon gegen eine Kombination aus indisch-arabisch anmutenden Hosen, Nierentasche, Sweatshirt mit Kapital-Print und buntem Jägerhut einzuwenden haben. Vom vorläufigen Fazit “Eignung: Herrenausstatter” ließ sich Herr Rübele jedenfalls nicht abbringen.

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Schwarzes Shirt, schwarze Hose wie Tua? Pfff. Kann ja jeder. Monofarbiges Slim Fit Hemd und Skinny Jeans wie Maeckes? Lachhaft. Da geht mehr! Foto von Sven Wagner: http://www.zwaenart.de/projekt_foto_orsons.html

Mehr? Mehr Rap? Mehr Coco? Mehr dies das? Und wie viel ist eigentlich 1 Rae Sremmurd?


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