Was die >100.000 Stimmen für den Berliner Volksentscheid Fahrrad bedeuten.

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Der “Volksentscheid Fahrrad” hat die erste wichtige Hürde genommen. Genau 105.425 Unterschriften wurden binnen weniger Wochen gesammelt. Nötig gewesen wären 20.000 Unterschriften innerhalb von sechs Monaten. Ein überwältigender Erfolg, der die Stadt hoffentlich motivieren wird, endlich mehr für die Fahrradfahrer zu tun.

Wir beschäftigen uns immer wieder mit dem Thema Fahrradfahren und unterstützen die 10 Ziele des Entscheids und freuen uns enorm, dass die Berliner so zahlreich unterschrieben haben.

Layout 1

Moment mal? “so zahlreich”? Wirklich? Ich höre es schon förmlich:
“Pah, 100.000 Stimmen, das ist doch eine verschwindend geringe Minderheit, wenn man bedenkt, dass Berlin mehr als dreieinhalb Millionen Einwohner hat.”

Ich habe da einen wunderbaren Kommentar von User Quinten41 unter dem Artikel diesem Artikel im Tagesspiegel gefunden:

Bei der letzten Abgeordnetenhauswahl gingen ca. 60% der Wahlberechtigten zur Stimmabgabe. Sind ca. 1.5 Mio. Menschen.
Die CDU brachte es auf 23,7%, das entspricht in etwa 360.000 Wählerstimmen. Nur, um mal ein Verhältnis sichtbar zu machen.
Die Initiative hat in nur 3,5 Wochen über 105.000 Stimmen sammeln können.
Wenn ich nun sehe, wie viel Mist mit 360.000 Stimmen gemacht werden kann, wäre ich sehr zurückhaltend damit zu glauben, dass diese 105.000 Unterschriften nichts bewegen würden.
Volkentscheid hin oder her: Dem Senat schlottern schon jetzt die Knie, vor dem so eindrucksvoll zur Schau gebrachten Willen, von weit mehr als 100.000 Wählern.

Ich bin ziemlich zuversichtlich, dass die in der nächsten Stufe, dem Volksbegehren, nötigen 175.000 Unterschriften auch noch zustande kommen.



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