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„Eine Million Unterschriften zur Änderung von diskriminierenden Gesetzen” so lautet die Kampagne zur Forderung für die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau in Iran. Über die Grenzen Irans hinaus soll diese Kampagne bekannt gemacht werden. Hierbei geht es nicht nur um die Kleiderordnungsvorschrift sondern viel wichtiger ist das Thema Scheidungsrecht, Abschaffung der Polygamie, Sorgerecht und das unterschiedliche Mindestalter für Straffähigkeit bei Mädchen und Jungen. Mädchen sind bereits mit 9 Jahren straffähig und Jungen mit 15.

Wer in Aktions-Laune ist und was bewegen möchte kann hier eine Unterschriftenliste herunter laden und im Anhang ist noch ein Schreiben mit Zielen der Kampagne. Hier ist die offizielle Homepage der Organisation.

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3 KOMMENTARE

  1. Bringt es denn überhaupt etwas, wenn ich als Deutscher da meinen Gustav drunter setze? Unterstützenswert scheint es mir schon zu sein, doch irgendwie ist es doch Sache des iranischen Volks, ihre eigenen Gesetze zu ändern.

    Ich als Europäer kann diesen Vorstoß zwar begrüßen und vielleicht auch unsere Öffentlichkeit darauf aufmerksam machen, aber umsetzen muss das schon die iranische Bevölkerung selbst.

    Der Link zur Unterschriften-Liste funktioniert übrigens nicht.

  2. Hallo Ecki,
    du hast natürlich recht. Dennoch werden Exiliraner bei der Aktion aufgefordert Unterschriften zu sammeln. In meinen Augen sieht es so aus, dass ich andere (auch Nicht-Iraner) auf das Problem, welches ein Teil des Volkes selbst definiert hat, aufmerksam mache. D.h. niemand aus dem Ausland ist daher gekommen und zeigt mit den Fingern auf das Land und seine Gesetze. International gesehen verstoßen einige der Gesetzte eindeutig gegen die Internationalen Menschenrechte. Abgesehen davon sagt auch der gesunde Menschenverstand, dass es nicht sein kann, dass ein 15 jähriges Mädchen gehängt wird und eine weitere gesteinigt…
    Deshalb sehe ich es als richtig, hier mit zu machen. Wenn diese Kampagne auf viele Sprachen übersetzt und verbreitet wird ist es auch ein Wink der Inländer aus dem Ausland Unterstützung zu bekommen.
    An dieser Stelle möchte ich dir für dein Mitdenken und dein Interesse danken: Merci und Danke!

    Werde mich natürlich um die Verlinkung kümmern 😉

  3. Selbstverständlich ist es in erster Linie Sache des iranischen Volkes. Aber wenn in einem Land Menschenrechte mit Füssen getreten werden, dann haben die opfer ein Recht darauf, dass die die sich frei äussern können, wenigstens ihren Mund aufmachen. Wir unternehmen leider viel zu wenig – siehe Guantanamo, wo die Bundesrepublik auch ruhig mal etwas deutlicher hätte werden können !

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