Wandgarten für Kreuzberg

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Was, schon drei Jahre? Da ist es mir ja fast peinlich, dass ich erst seit gut der Hälfte zur Stamm-LeserInnenschaft gehöre…

…trotzdem habe ich mir natürlich Gedanken gemacht, wie ich pEtEr und Niloufar ein kleines Geschenk machen kann. Klar war natürlich gleich zu Beginn: Es muss was urbanes sein, schließlich ist das mein Fachgebiet, es muss was großen sein, denn drei Jahre in der schnelllebigen Blogosphäre sind schon ne Menge und es muss irgendwie zu den Kreuzbergern passen!

Eine längere Suche in den Tiefen meines Feed-Readers brachte es dann zu Tage: Kreuzberg braucht einen eigenen Wandgarten!

„Was?” fragen sich jetzt sicherlich einige von euch – ich will es erklären:
Es liegt doch wohl auf der Hand, dass es ein Ding der Unmöglichkeit ist, dass die londoner Chickeria ihren eigenen Wandgarten hat und hier, im berliner Szene-Bezirk in dem es von militanten Umweltjunkies, pazifistischen (Ex-)HausbesetzerInnen, aggressiven WildgärtnerInnen und brennenden Autos nur so wimmelt, immer noch auf dem Boden gepflanzt wird!

Auf der Insel nennen sie das achtstöckige Teil mit seinen über 260 Pflanzenarten einfach nur „Living Wall”! Die 12.000 Pflanzen, die da jetzt irgendwo in der britischen Hauptstadt vertikal an einem Hotel hängen, wurden dort vom grünen Künstler Patrick Blanc angebracht. Das sieht zwar einfach fetzig aus, Wandgarten klinkt aber besser!

Lange Rede kurzer Sinn, ich wünsche mir zum Geburtstag vom Rebellen-Blog – sozusagen als Geburtstagswunschgeschenk – einen alternativen Wandgarten für alle KreuzbergerInnen. Ich denke, das wäre im Interesse von pEtEr und Niloufar.

Übrigens: Kanazawa, New York und Paris haben auch schon ihren eigenen…auf geht’s!

4 KOMMENTARE

  1. Wow, ist das geil!
    Ich würde sagen wir versuchen uns erst mal in „Urban Gardening“ und sollte das klappen, gibts auch einen Wandgarten in Kreuzberg.
    Vielen Dank!

    todolisteschreibenderweise …

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