Rapper Dapper Snapper

3

1980
veröffentlicht Edwin Birdsong, ein ehemalige Mitstreiter von Roy Ayers Rapper Dapper Snapper und landet damit vielleicht nicht den größten Hit aller Zeiten auf Salsoul, schafft aber dank des seltsam schleppenden, fast schon hinkenden Grooves einen Beat, der immer wieder gesamplet wurde.

1989
machten De la Soul den Anfang. Birdsongs Beat hat einigen Anteil am hippiesken feeling von „Say No Go“ „Me, Myself & I“

damit nicht genug, auch auf Ain’t Hip To Be Labeled a Hippie
vergriffen sie sich gleich nochmal daran, wenn auch nur ganz kurz (bei 00:17)

2002
verwendeten Gang Starr das Sample für „Skillz“

2006
lieh sich Kelis den Beat für „What’s that right here“

2001
war Rapper Dapper Snapper dann die Grundlage für Dublex Incs Tanzflächenkracher „Tango Forte“ und bewies damit eindrucksvoll, daß auch bei 125 BPM ein bißchen Schlingern nicht schaden kann.

2002
waren die Sugababes davon anscheinend derartig beeindruckt, daß sie -anstatt irgendwelche Schnipsel zu samplen- gleich das komplette „Tango Forte“ als Backing Track für ihren Hit Round Round verwendeten, womit Edwin Birdsongs Klassiker sogar im kommerziellen Formatradio angekommen war.

Was „Rapper Dapper Snapper“ allerdings bedeuten soll, weiß übrigens immer noch niemand so genau…

3 Kommentare

  1. arg! ist das peinlich! Das kommt davon, wenn man zu viele Tabs offen hat.
    „Say No Go“ kommt ein anderes mal dran.

    Danke fürs Berichtigen!

    Walter

Kommentarfunktion ist geschlossen.