Skull Snaps – It’s a new Day

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Wenn es einen Beat gibt, der sich ohne Rücksicht auf musikalische Schubladen durch meine musikalische Sozialisation zieht, dann dieser.
Skull Snaps’ “A new Day” besticht nicht gerade durch Obskurität. Gefühlte zig Trillionen Hip Hop Tracks griffen darauf zurück, wie man auf whosampled.com schön sehen (und nachhören) kann.

Als exemplarisches Beispiel hab ich mal gar nicht wahllos The Pharcyde herausgegriffen. Ich bin ja nicht so sehr im Hip Hop verwurzelt, aber dieses Meisterwerk ist auch an mir nicht vorbeigegangen.
(Noch auffälliger als der Beat, ist natürlich das Quincy Jones Sample ganz am Anfang, aber das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden)

Auch meine mit Abstand am öftesten gespielte Platte kam nicht ohne diesen Killerbeat aus.
(Ich habe mindestens drei “Connected”-Maxis in meinem Leben komplett kaputtgespielt. Ja liebe Kinder, mit mp3s passiert das natürlich nicht…)

Aber der Beat kann mehr, als ordentlich Groove erzeugen. Was hat uns Prodigy’s Poison damals gerockt! Es war 1994, der ganze Planet war am rumraven und was machen The Prodigy? Reduzieren das Tempo und beweisen, daß auch 106 BPM eine Herausforderung für die Kondition sein können. Mein lieber Scholli, ich könnt heute noch rumspringen, als ob es kein Morgen gäbe…

Endgültig in den Heiligenstatus überführte aber Rob D den Beat, indem er ihn als Basis für sein epochales “Clubbed to Death” verwendete und damit die Matrixmania vom Kino auf die Tanzböden brachte…




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