Still got the Blues

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Es gibt so Tage, da habe ich den Blues und brauche entsprechende Musik. Und weil ich damit offensichtlich nicht alleine stehe, schleicht sich der Blues immer wieder durch die Hintertür in allerlei andere Musikstile ein.

Amon Tobin hatte ihn schon schon auf seiner ersten Veröffentlichung unter dem Namen Curfew.
Seit 1995 ist dieser Track bei mir in der Rotation. Zeitloser Trip Hop Blues.

Ziemlich traditionell, Wild Rumpus und Beardyman:

Noch traditioneller, der fast naturbelassene Joakim-Edit von JJ Cales „Ride me high“:

Dubstep ist für mich sowieso ein bißchen der Blues der elektronischen Tanzmusik. Die dezidierten Bluessamples bräuchte es nicht unbedingt, sie richten aber auch keinen Schaden an:

St Germains „Alabama Blues“. Auch House kann ein bißchen Erdung vertragen:

Zum Schluß noch eine meiner Lieblingsnummern. Montana Chromeboy mit „Bad Boy Pete“.
Klingt wie eine modernisierte Variante von ZZ Top. Und das ist ein Kompliment!

(Das Photo ist von Bryce Blondel und zeigt Keziah Jones, einen der begnadetsten Musiker die ich kenne. Der Mann kommt echt kurz hinter Prince, aber das ist einen andere Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden.)

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