Proto Hip-Hop

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(Photo by QXZ)



„Prisencolinensinainciusol“ heißt der geradezu unglaublich gute Adriano Celentano (!) Track von 1974 (!), der beweist, daß die Idee, Sprechgesang zu beatlastiger Musik darzubieten schon ein paar Jahre auf dem Buckel




Noch ein wenig älter, aber dafür nicht ganz so überraschend, die Last Poets, 1970:




Der erste deutsche Rap dürfte auf das Konto von Nina Hagen gehen:

(Den Celentano habe ich beim Schockwellenreiter gefunden, die Last Poets stammen aus den dortigen Kommentaren, Nina Hagen habe ich selbst gewußt 🙂 )

6 KOMMENTARE

  1. Bei Nina Hagen lässt sich streiten 🙂 Aber da wird es noch ganz andere Meinungen geben, allein Falco der Kommissar war schon nen Jahr früher, aber nur deutschsprachig, nicht deutsch, welch feine Linie.

    … und dann kann man noch an Frank Zander – Nick Nack Man denken, das kam 1973 oder 75 (?) und ist ein bisserl anders als man heute rap sehen würde, eher maxi priest. Ach ja die Hildegard Knef – Im achtzigsten Stockwerk – hat auch mehr gereimt als gesprochen.

    …und ich muss sagen, der Celentano Track begeistert mich , den kannte ich noch nicht – danke dafür…weiter so!

  2. wobei zu dem celentano song noch zu sagen ist, dass er auf phantasie-englisch gesungen wurde. celentano hat nur lautmalerische versatzstücke in den song gepackt….

  3. @moon_at: und genau so wars auch gemeint, nämlich als Diskussionsgrundlage. 😉

    ich kanns Dir nicht erklären, aber Falco würde ich trotz Sprechgesang nicht unter (Proto) Hip-Hop einordnen.
    Hach und der Zander… über den muß ich mal ein eigenes Feature bringen, glaube ich. Der hat so wahnsinnig gute Sachen gemacht.

    Ich hab den Celentano auch erst vorgestern zum ersten Mal gehört, was für ein Burner!

    @faxweiche: Yeah, aber das englisch klingt trotzdem ziemlich echt. Zu echt für einen italienischen Muttersprachler 🙂

    @Harvey: Danke für die Proto-Gaga. Made my Day! 🙂

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