Blutbad im Reichstag

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Puh… Glück gehabt, das Blutbad im Reichstag konnte ja gerade so noch abgewehrt werden. Dabei bin ich mir immer noch nicht sicher, ob die wirklichen Terroristen nicht schon längst das Gebäude besetzt haben:

Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Hans-Peter Uhl, will terroristische Bedrohungen mittels (der dazu eher untauglichen) Vorratsdatenspeicherung „frühzeitig erkennen“ und sagt: „Wenn diese Chance vertan wird, und sich der Terrorist mit der Bombe unterm Arm auf den Weg gemacht hat, hat der Staat verloren.“ Und der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann (CDU) möchte „Gefährdern“ (also im Zweifel jedem), gern Handys und Computer wegnehmen.

Was nichts weiter heißt, als dass die Innenpolitiker den Job der Terroristen übernehmen und den Anschlag, mit dem diese drohen, selbst begehen. Denn sie verbreiten damit Angst und Schrecken und ruinieren die offene und freiheitliche Gesellschaft. Es kommt noch schlimmer: Wir sind daran nicht unschuldig, dass unsere Politiker solche Dinge sagen.

Quelle: Terrorismus – Keine Angst vor der Angst (Zeit-Online, lesen!!)

Ich werde mich jetzt erst mal rasieren. Nicht dass ich in der Stadt noch wegen meines angehenden Vollbart ins Visier der Bollizai gerate.

Blogrebellin Nilo (die Terroristin in meinem Bett) hat zum Thema einen sehr schönen Track von Die Bandbreite aus dem Jahre 2009 gediggt, der besser nicht zu diesem Beitrag passen könnte:


Alles Schall und Rauch Die Bandbreite Unter falscher Flagge

Wie wäre es mit dieser Idee von @Sixtus!?

animiertes Gif via

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