Afro-Iranian – Der Süden Irans

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Siah sukhte (schwarz gebrannte/r) ist in Iran die gängige Bezeichnung für die Menschen aus dem Süden. In ihren Liedern ist diese Bezeichnung für ihre Herkunft und ihre Kultur. Banadar Abbas (Der Hafen von Abbas) benannt nach dem Shah Abbas I ist seit Jahrtausenden maritimer Dreh- und Angelpunkt von verschiedenen Kulturen. Einst wurden viele Schwarzafrikaner hierher verschleppt und als Sklaven verkauft. Erst im Jahre 1928 wurde jeder Mensch in Iran frei gesprochen und die Sklaverei endgültig verboten.
Nach wie vor werden okkulte Riten praktiziert. Schiitische Zeremonien werden mit Trommeln und  Tänzen bis zur Ekstase in der Gemeinschaft gelebt. Musik bestimmt den Alltag der Menschen und obwohl das Singen und Tanzen auf den Strßen in Iran öffentlich verboten sind, wird dies hier als eine regionale kulturelle Notwendigkeit betrachtet und erlaubt. Denn die Menschen hier benötigen Musik um glücklich zu sein.

Die Arte-Doku zeigt hautnah wie es ist als Musiker in Bandar Abbas glücklich und zugleich verdammt zu sein.

Seit seinem Internet-Hit “Pechvogel” zählt Hamid Said zu den bekanntesten schwarzen Musikern im Iran. Auf seinem Motorrad reist er quer durch die Provinz Hormozgan, die im Süden des Landes am Persischen Golf liegt, um seinen Traum zu verwirklichen: Er will ein Konzert mit den besten schwarzen Musikern des Landes organisieren.



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