Datenhungrige Dienste mit validen Fake-Daten füttern

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fake-name-generator

Ihr kennt das: Kaum ein Webservice bietet heute seine Dienste ohne Account und Nutzerdaten an, überall soll man Name, Anschrift, Telefonnummer, Mailadresse und vieles mehr hinterlegen. Ob diese Informationen für den Dienst wirklich nötig sind ist meist sehr fraglich. Auf jeden Fall ist es nicht sinnvoll seine Identität jeder Webseite zur Verfügung zu stellen. Natürlich kann man sich als Klaus-Ullrich Werner registrieren, doch spätestens bei der Adresse wird oft automatisch überprüft, ob es sich dabei um gefakte Informationen handelt.

Der Fakenamegenerator.com bietet hier Abhilfe. Wer möchte trifft eine Vorauswahl, also Geschlecht, Name und Land, der Rest wird nach dem Klick automatisch generiert, ist valide und dürfte ausreichen, um sich bei einem Dienst zu registrieren.

via Chris

4 KOMMENTARE

  1. nur als kleine ergänzung: es gibt relativ eindeutige IP-adressen, es gibt den browser-fingerprint, es gibt smarthphones mit standortdaten und „shared“ adressbüchern, usw. will damit nur sagen, dass falsche nutzerdaten keine anonymität herstellen können. die berührungs- und triangulationspunkte sind zu vielfältig als dass ein paar falsche angaben tatsächlich etwas ausrichten können.

  2. Vollkommen richtig, Thomas!
    Darauf zielte der Beitrag auch nicht ab. Es ging um valide Adressdaten wenn man seine eigenen nicht hinterlegen möchte. Dass man trotzdem getrackt wird und dadurch nicht anonym ist, war zumindest mir klar. Aber dein Hinweis ist richtig und wichtig. 😉

  3. jop, haste recht. doch sogar in den post-snowden zeitrechnung sind so grundlegende dinge nicht jedem bekannt. deswegen der hinweis. ansonsten sehr frisch, dass ihr gerade vermehrt politisches bringt. wunderbar! 🙂

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