Facebook weiß, was Du nicht gepostet hast || self censorship

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facebook self censorship

Facebook sammelt Informationen über die User und macht diese zu Geld. Der User kann dafür den Dienst kostenfrei nutzen. So ist der Deal. Was Facebook-User aber nicht wissen: Facebook sammelt auch Informationen darüber, was die User nicht gepostet haben.

In einem Artikel von Slate wird eine Studie zitiert, die aufzeigt, dass Facebook ein großes Interesse daran hat, zu erfahren, warum User etwas nicht gepostet haben. Das nennt sich dann self-censorship. Die Ergebnisse in der Zusammenfassung:

self censorship facebook
Es wird festgehalten, dass Facebook nicht die Inhalte speichert, aber sehr wohl, dass es zu einer Selbstzensur gekommen ist. Die Technik dahinter erinnert laut Slate an das Beispiel Gmail: Auch dort werden Drafts sofort gespeichert – auch wenn wir das Browserfenster schließen und nicht auf Speichern gedrückt haben.

Mind control

Bei Facebook wird die gleiche Technik verwendet, um mehr darüber zu lernen, welche Art von Informationen Facebook-User dann doch nicht posten. Wie das genau funktioniert, ohne die nicht veröffentlichten Inhalte zu speichern? Well, wahrscheinlich sind Metadaten mehr wert als der Post oder die Info an sich.

Wenn die NSA also Zugang zu den Daten von Facebook hat – was nur verschwurbelt von Facebook dementiert wurde (“kein direkter Zugang”) – dann könnten zumindest von der Technik nicht nur die Inhalte interessant sein, die wir gepostet haben, sondern eben auch die, bei denen wir uns entschieden haben, sie doch für uns zu behalten. Spooky.



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