Traktor DJ Update – Der Dropbox-Sync ist endlich wieder da (und noch mehr)

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Traktor-DJ

Endlich, der Dropbox-Sync ist wieder da.
Nun ist es da, das lang herbeigesehnte Update für Traktor DJ auf Version 1.3.2.371 (!). Seit Apples Update auf iOS 7 funktionierte leider der Metadaten-Sync zwischen Traktor Pro und Traktor DJ nicht mehr, was die App für mich leider komplett nutzlos machte. Ich weiss aus einem Mailverkehr mit NI, dass der Dropbox-Sync ein gar nicht so häufig genutztes Feature der App war. Das ist auch kein Wunder. Traktor DJ ist eine extrem erfolgreiche App im iTunes-Store und das bedeutet, dass die meisten Nutzer die App eben nicht komplementär zu Traktor Pro betreiben. Dennoch: Für mich waren die Möglichkeiten, die Traktor DJ im Zusammenspiel mit dem großen Bruder bietet der Grund, mir die App (und ein iPad!) zu holen.
Ich nutze Traktor DJ in erster Linie als Havarie fürs große Setup. Wenn mir live schon der Trekker oder der Rechner abraucht, dann ist Stress pur angesagt, ich will dann nicht noch anfangen müssen, Grids und Cuepunkte zu setzen.
Der andere Einsatzweck ist mindestens ebenso wichtig, nämlich die Trackvorbereitung auf dem handlichen iPad. Das kann auch unterwegs in der Strassenbahn passieren, aber soweit muss man gar nicht denken. Schon die Möglichkeit abends im Bett ganz bequem ein paar Tunes zu gridden und Übergänge auszuprobieren ist Gold wert und wurde -zumindest von mir- stark vermisst. Booyaka!
(Damit das funktioniert, muss auch Traktor Pro auf die neueste Version, nämlich 2.6.6, upgedatet werden. Diese steht im Service Center zum Download bereit und bringt neben dem Dropbox-Sync auch das für einige sicher interessante Feature, die Remixdecks mit der Maschine zu steuern.)

Only load to off-air Decks
Aber das ist nicht alles, das Update kann noch mehr: Endlich kann man (wie beim großen Traktor) per Option einstellen, dass man in ein laufendes Deck keinen neuen Track laden kann und somit den, der on air ist, abschiesst. Vorsicht, das Feature funktioniert etwas anders als bei Traktor Pro, wo ein laufendes Deck für das Laden eines neuen Tunes gesperrt ist. Bei der iOS-App darf das Deck nicht „on air“ sein. Das heisst, man kann in ein laufendes Deck einen neuen Track laden, solange es stumm ist. Sehr sehr gut!

Ausserdem gibt es wohl neue Tempofader, was ich aber mangels neuer S2 oder S4, ohne die diese Funktionen nicht sichtbar werden, nicht ausprobieren kann.

Sortierung der Playlisten bleibt vergesslich
Ein Punkt, der mir an Traktor DJ gar nicht gefällt, wurde leider nicht geändert. Playlisten merken sich ihre Sortierung nicht. Wenn man sie verlässt und wieder öffnet, sind sie wieder alphabetisch sortiert, was zumindest in meinem Fall eigentlich immer völlig nutzlos ist. Das ist ein Detail, das ziemlich nervt.

Und weil Traktor DJ in vielen Ländern App des Jahres ist, gibt es
Traktor DJ für iOS noch bis zum 31.01.2014 mit Preisnachlass im iTunes Store. Die iPad-Variante für 8,99 €, die Version für das iPhone kostet noch 1,79 €

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