Native Instruments Traktor: Kritisches Update auf Version 2.6.7 (Und wieder ist der Metadatensync mit Traktor DJ weg)

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Traktor-2.6.7

Leider hielt die letzte Version von Traktor, 2.6.6, nicht ganz, was sie versprach. Reihenweise beschwerten sich User über nichtgespeicherte Playlisten. Remix-Sets verschwanden aus Playlisten. Die Funktion „relocate tracks“ war wohl auch defekt und sorgte für kaputte Playlisten.
Mir selbst ist Traktor mehrere Male mit der Meldung „Flushing Background Tasks“ eingefroren, so dass ich es abschiessen musste. Dabei gingen vorbereite Playisten oder Protokollfiles flöten. Sehr sehr ärgerlich und ein Argument mehr für eine funktionierende Integration mit iTunes, damit man für die ganze Verwaltungsarbeit nicht mehr auf die vollkommen unzeitgemäße Trackverwaltung von Native Instruments angewiesen ist.

Nun hat NI ein als „kritisch“ bezeichnetes Update auf Version 2.6.7 ausgerollt, das all diese Probleme fixen soll. So weit so gut und danke für die schnelle Reaktion.
Leider wurde mit dem Update der Metadatensync zwischen Traktor und Traktor DJ für iOS wieder deaktiviert. Dieser war monatelang wegen der Änderung beim Sprung von iOS auf Version 7 deaktiviert und erst mit Traktor 2.6.6 wieder aktiviert worden.
Ich weiss, dieser Sync zwischen der iOS- und der Rechnervariante von Traktor interessiert insgesamt nicht sehr viele Menschen. Aber ich bin halt einer davon und langsam werde ich sauer, denn ohne dieses Sync hätte ich mir weder ein iPad, noch Traktor-DJ gekauft. Ich habe wieder keine Havarielösung, falls mein Rechner mal auf der Bühne abschmiert und ich habe wieder keine bequeme Möglichkeit, unterwegs Tracks für Traktor vorzubereiten. Könnt ihr bei Native Instruments das bitte irgendwie bald mal wieder in den Griff kriegen? Bittedanke.

4 KOMMENTARE

    • @Der Dingo Baron: ich, was dagegen? 🙂

      Im Ernst, ich habe nicht behauptet, mir „extra für Traktor DJ“ ein iPad gekauft zu haben. Natürlich nutze ich das iPad auch noch anderweitig, aber die Traktor-App gab den Ausschlag, mir eines zuzulegen.

      Übrigens gibt es durchaus Leute, die sich extra für einen ganz bestimmten Zweck ein iPad zulegen. Mobile DJs zB, die eine Havarie-Lösung brauchen. Denn dem Hochzeitspaar zu sagen, dass es keine Musik gibt, weil grade die Festplatte im Rechner gestorben, ist eher keine Alternative. Mir fällt keine billigere Lösung ein, die so klein und so leicht ist, wie das iPad.
      Oder Tonmeister, die ihr zigtausende Euro kostendes Digitalpult von jedem Punkt im Raum aus fernsteuern können (was ihre Arbeit extrem vereinfacht), und das mit einem 400,- Tablet.
      Es gibt genug Anwender, für die sind die Kosten eines iPads im Vergleich zum Nutzen völlig vernachlässigbar.

  1. Hi,
    also ich finde den Metadatasync auch ein extrem sinnvolles Feature und eine schöne Ergänzung. Bitte bleibt am Ball und informiert uns, wenn es wieder funktioniert.

    Danke ich macht nen prima Job!

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