“Mein Ziel war es immer die Regeln zu brechen” – Die iranische Modedesignerin Shadi Parand im Porträt

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Farben, Muster aus traditionellen, vor allem regional erhältlichen Stoffe, werden zu etwas neuem, modernen vermischt.
Mode in Iran ist kompliziert. Einmal gibt es die Kleidung, die in der Öffentlichkeit getragen wird, die aber nichts mit dem zutun hat, was im Innern der Häuser, wenn fremde Augen nicht zusehen, getragen werden. Shadi Parand hat sich in einer Welt, in der die ‘Modepolizei’ nicht nur mit spitzen Bemerkungen auf den Lippen bewaffnet ist, ihre eigene kreative Freiheit erkämpft.

Weibliche Mode in Iran bedeutet auch die Stellung der Frau in der Gesellschaft zu betrachten. Die Teilung zwischen Mann und Frau ist allgegenwärtig; in den öffentlichen Transportmitteln, in Wartezimmern, auf einigen Marktplätzen. Der Hidschaab spielt bei dieser Trennung eine wichtige Rolle. Denn sie zeigt die Trennung stets an, auch wenn keine öffentlichen Schilder darauf hinweisen.
Dennoch nehmen viele iranische Frauen den Hidschaab als ein Accessoire wahr. Der Hidschaab wird von ihnen im Kampf für Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau als zweitranging gesehen, ganz im Gegensatz zur westlichen Sicht auf die Verhüllung der Frau.
Iranische Frauen, die für eine Gleichberechtigung in ihrer Gesellschaft kämpfen, sehen weitgehendere Probleme die angegangen werden müssen – was aber nicht bedeutet, dass sie den Hidschaab mögen.

Die folgenden zwei Videos setzen sich mit dieser Thematik auseinander und erzählen die Geschichte von einer Designerin, die ihr Land ein Stück zu verändern versucht:




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