Soundcloud kündigt ein neues Update an. Es soll „Oops Something Went Wrong” heißen

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Der Online-Musik-Hoster Soundcloud, eine Plattform die gleichermaßen von DJs wie auch Fans genutzt wird, um neue Tracks und Mixe zu hören, kündigte heute ein kritisches Update namens „Oops, something went wrong“ an, dass das Potential hat, große Probleme zu verursachen.
Das Update, von dem ein Soundcloudsprecher behauptet, es werde es für Accountbesitzer „noch langwieriger machen, ihre aktuellen Mixe hochzuladen, bevor die Seite dann abstürzt“, wird ausgerollt, „sobald das hochqualifizierte Entwicklerteam bei Soundcloud so viele Bugs und Probleme wie möglich eingebaut hat.“

Alternative Namen: ‚Slowcloud‘ oder ‘Is Soundcloud down for anyone else’

„Wir hoffen, das das Update dazu führt, dass die Nutzer noch länger als bisher auf ihre Uploads warten müssen und das wenigstens 60% aller Uploads abbrechen und ‚Oops something went wrong‘ angezigt wird. Einer Fehlermeldung die so populär wurde, dass sie mittlerweile als Synonym für die Seite steht“, erklärt Alexander Ljung, Gründer und CEO von Soundcloud. „Den Namen für das neue Update zu bestimmen war nicht leicht. Wir hatten die Wahl zwischen ‚Oops, something went wrong‘, ‚Slowcloud‘ und ‘Is Soundcloud down for anyone else’, einer Hommage an einen sehr populären Threadnamen auf Reddit und in Foren.“

Traumhafte Absturzquote von über 75%

Herr Ljung behauptet, die Tests der neuen Software seien ein „Riesenerfolg“ bei allen Testnutzern gewesen. „Wir erreichten traumhafte Quoten von über 75% bei Abstürzen und der ‚Oops, something went wrong‘-Meldung. Ausserdem dauerte das Hochladen eines einstündigen Files ca 4 Stunden. Genug Zeit um Ben Hur anzusehen und danach in Ruhe ein Nümmerchen zu schieben.“

Einige Nutzer reagierten unerwartet enttäuscht: „Wenn man die Historie kastrophaler Updates und Abstürze bei Soundcloud genauer ansieht, besteht die Gefahr, dass auch dieses Mal die Zusagen nicht eingehalten werden und das Update dazu führt, dass die Uploaddauer verkürzt wird und keine Abstürze mehr vorkommen.“

Herr Ljung versicherte aber, dass für den unwahrscheinlichen Fall, dass das Update nicht die erwartete Wirkung zeigt, das Technikteam alles in seiner Macht stehende tun wird, um das Problem zu adressieren und es reparieren, sobald ein Workaround gefunden wurde. Bis dahin müssten sich die Nutzer mit folgender Fehlermeldung zufrieden geben:

„Oops something went wrong- went wrong, oops”.

(Dieser Artikel ist eine Übersetzung. Wir veröffentlichen ihn  mit freundlicher Genehmigung von wunderground-logo10)

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