Traktor DJ 1.4 für iOS veröffentlicht – inkl Mixcloud-Integration und drei neuen Effekten

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Es gibt mal wieder Neuigkeiten von der iOS-DJ-App von Native Instruments. Mittlerweile ist man bei Version 1.4 von Traktor DJ angelangt.
Was ist neu? Es gibt drei neue Effekte. Um sie zu aktivieren, muss man nach dem Update noch seine Email- Adresse eingeben. Mir ist -ehrlich gesagt- ein Rätsel, was das soll. iOS-Apps kann man ausschließlich im iTunes-Store kaufen. Die dafür benötigte Apple-ID ist eine valide Emailadressse, die wiederum Native Instruments von Apple sicher erfährt. Vielleicht ist es ja auch ganz anders, als ich denke. Trotzdem finde ich es komisch, um ein Update zum laufen zu bekommen, noch ein Mal eine Emailadresse abgeben zu müssen, die der Shop eh schon kennt.

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Ärgerlicher finde ich allerdings, dass ich mit den neuen Effekte nicht viel anfangen kann. Weder Iceverb noch Reverse noch Transpose passen sich in meine Art zu mixen ein Besonders schade ist das beim Reverse-Effekt, den ich einfach nicht dazu bekomme, sinnvolle Rückwärtseffekte zu erzeugen. Das kann natürlich alles an mir und meiner Art zu mixen liegen und muss nicht unbedingt NI in die Schuhe geschoben werden.
Ihr könnt euch anhand dieses Videos ja selbst vom Klang der drei neuen Effekte überzeugen.

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Neben den drei neuen Effekten ist die Mixcloud-Integration die größte Neuerung bei Traktor DJ. Diese wiederum finde ich sehr gelungen. Einfach die App mit dem Mixcloud-Account synchronisieren und eure aufgenommenen Mixe können mit einem einzigen Klick in euren Mixcloud-Account geladen werden. Und zwar inklusive Tracklisting und Timestamps. Das ist sehr sehr gut!

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Um die Mixcloud-Integration zu promoten gibt es einen Mix-Contest, an dem jeder bis zum 31.05.2014 via Traktor-DJ hochgeladene Mix teilnimmt. Zu gewinnen gibt es ein Wochenende in Ibiza. Nunja, kann man manchen, muss mich aber nicht zu Begeisterungsstürmen hinreissen, solange auf der anderen Seite, der Metadatensync zwischen Traktor DJ und Traktor Pro immer noch nicht funktioniert.
Dazu muss man allerdings sagen, dass das so nicht ganz stimmt. Bei mir funktioniert der Sync nämlich, aber das liegt an der alten Traktor Pro-Version, die ich nutze. Und ich werde auch nicht upgraden, so lange der Sync zwischen großem und kleinem Trekker nicht mit den aktuellen Versionen funktioniert. Schade, dass Native Instruments ausgerechnet, das Feature von Traktor DJ, das auch abseits des Consumermarktes interessant wäre, nicht auf die Kette kriegt. (Vielleicht liegt es auch gar nicht an NI, sondern an Apple, aber das ändert den Umstand nicht, dass Traktor DJ beim Erscheinen massiv mit dem Metadatensync beworben wurde. Für mich ist das ein Key-feature, ohne das Traktor DJ weitestgehend sinnlos ist.)

Die weiteren Änderungen betreffen die marktüblichen „Stabilitätsverbesserungen“ verbesserte Möglichkeiten, Playlisten zu editieren.
An dieser Stelle habe ich etwas sehr positives zu vermelden: Traktor DJ merkt sich jetzt endlich die Sortierung der Playlisten und springt nicht immer wieder auf die nutzlose alphabetische Sortierung zurück. Danke.

Fazit:

Ein etwas zwiespältiges aber immerhin kostenloses Update. Die Effekte hätte man sich IMHO auch sparen können. Die Mixcloud-Integration aber ist sehr gut gelungen und macht hoffentlich Schule.

die Musik aus dem Video:
1. St Germain – Alabama Blues (1965 Mix)
2. Odjbox – Xavier (Part 1)

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