Hasch, Henny, Hustensaft: Rapper und ihre Drogenaffinität in Infografikform

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Und da soll noch einmal jemand sagen, diese ganzen wissenschaftlichen Methoden, die man da in der Uni lernt, seien zu nichts gut! ProjectKnow hat auf Basis der Lyrics Datenbank “Rapgenius” schön empirisch evaluiert, welche Drogentermini bei Rappern derzeit (und seit 1988) besonders häufig in Texten aufpoppen. Bezüglich einiger Drogen”sorten” haben sich da interessante Entwicklungen über die letzten 26 Jahre ergeben. Mehr dazu unten. Erstmal zur Hauptsache:

Es wurde nämlich direkt auch säuberlich herausgearbeitet, wer die verschiedenen Substanzen jeweils am häufigsten namedroppt…und mindestens eine Überraschung ist dabei: In Sachen Hustensaft/Lean/Sizzurp/Purple/usw hat der Österreicher Money Boy beinahe sogar Lil B vom Thron gehustetschubst (was für den Based God wiederum verkraftbar gewesen wäre, da der auch in Sachen Koks und MDMA “Spitzenreiter” ist). Jedenfalls haben wir diesen zweiten Platz direkt als Anlass genommen, euch hier seinen neuen Meeresfrüchte-related Smash Hit zu servieren: “Shrimps mit Rice”. Was dazu getrunken wird? Klar, “Purple Drank”.

übersicht

Gras & Koks versus dieses neumodische chemische Zeugs (Apothekenzeugs & MDMA)

Extrem auffallend ist der Klassikerstatus von Weed und Koks im Gegensatz zu Hustensaft und Molly/Ecstasy (da ist mit Glück auch manchmal MDMA drinnen)…Drogen, die in der Rap Szene erst im Laufe der letzten Jahre en vogue kamen:

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Last but not least: Alkohol. Wohl die einzige Droge, deren Markenvorherrschaft ganz klar von der Industrie gelenkt wird, namentlich von den Ciroc Boys um Sean “Diddy” Combs, Rick Ross und Konsorten. Auch der relativ ruckartige Anstieg der lyrischen Verarbeitung des Tequilla-Markennamens “Patron” entstand wohl nicht 100pro organisch.

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via ich selber.


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