Warum ich meinen AdBlocker deaktiviert habe

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1. Support für Contentersteller

Inhalte kosten Geld. Oder Zeit. Jeder der regelmäßig Inhalte in Netz stellt, seinen es Blogger oder auch etablierte Nachrichtenmagazine, hat hierfür Aufwände. Das kann “nur” Zeit sein, die ein Mensch in die Erstellung eines Artikels investiert. Aber meist ist es noch viel mehr: Die meisten werden wohl Hosting- oder Serverkosten haben. Professionelle Angebote, wie zum Beispiel Nachrichtenseiten haben Angestellte, zahlen Gebühren für die Nutzung von Agenturmaterial wie zum Beispiel Texte und Bilder. Wer schon mal ein Video fürs Web produziert hat weiß, dass dies meist mehr Aufwand ist als nur mal schnell das iPhone irgendwo drauf zu halten. Ein Video muss geschnitten und anschließend gerendert werden, das kostet mindestens Zeit, meist aber auch eine Investition in Technik und Software.

Diese Aufzählung könnte man wahrscheinlich noch um zahlreiche Punkte erweitern, aber ich denke ihr wisst schon, worauf ich hinaus will. Ich möchte mit dem Zulassen der Werbung auf Seiten den Contenterstelleern etwas zurückgeben. Und seien es nur 2-3 Cent, die ich ihnen durch den Besuch einer Webseite, oder durch das Ansehen eines vermarkteten Youtube-Videos die Kasse bringe.

2. Werbung scheint im Jahr 2014 angekommen zu sein

Noch vor nicht ganz einem Jahr war der Besuch von vielen kommerziellen Seiten fast unerträglich: überall blinkten Banner, Layer-Ads überdeckten Webseiten und Popups und Popunder mit Werbung nervten extrem. Ich nutzte den Adblocker zuvor schon seit dem das gleichnamige Plugin populär wurde und die Popup-Blocker, die damals in den Browsern verbaut waren, nicht mehr ausreichten.
In den rund 2 Monaten, in denen ich auf den Einsatz eines Werbeblockers verzichtet habe sind mir solche Seiten, bis auf einige ganz wenige Ausnahmen, nicht mehr unter gekommen. Seiten wie zum Beispiel Wetterdotcom sollte man nach wie vor meiden, aber zum Glück gibt es ja für fast alles Alternativen.

3. Konkurrenzbeobachtung

Mich interessiert es ehrlich gesagt schon extrem, was die “Konkurrenz” so macht, welche Reichweiten sie im Vergleich zu den Blogrebellen haben und natürlich was sie so verdienen. (“Konkurrenz” ist übrigens der falsche Ausdruck. Ich schätz die Blogger-Kollegen, von denen ich mittlerweile einige schon seit Jahren persönlich kenne, sehr und gönne ihnen jeden Klick und jeden Cent, die sie mit ihren Seiten machen. Ohne dieses vielfältige Angebot, welches das deutsche “Blogger-Netzwerk” ausmacht, würde mir das Bloggen nicht halb so viel Spaß machen.)

Reichweiten kann man mit den entsprechenden Tools und Seiten halbwegs erahnen. Doch was verdienen die Ronnys, Schleckys, Renés, Willys und Marcs mit ihrer Display-Werbung eigentlich so. Welche Vermarktungsnetzwerke nutzen sie, wie ist die Werbung auf den Blogs eingebunden, welche Kampagnen laufen gerade, wie empfindet man selbst die Werbung? All diese Fragen beantworten sich nicht mit einem aktivierten Ad-Blocker.

4. Wir leben nicht von Luft und Liebe

Wir Blogrebellen, unsere Autoren und das “Kernteam”, machen viel mehr als man auf den ersten Blick hier im Blog sieht. Neben den täglichen Artikeln organisieren wir Veranstaltungen, wie zum Beispiel unsere Bühne zur Fête in Berlin, die #Tassebier, oder auch unsere jährlichen Blog-Geburtstagspartys.

Nebenbei machen wir immer öfter Videos, wie zum Beispiel “Ohne Worte“, sammeln free Tunes für unser wöchentliches #MischMash-Spezial, legen als Blogrebellen in Clubs und auf Partys auf, machen Streamshows, experimentieren, konzeptionieren, planen, moderieren und sind für die Blogrebellen aktiv in den Social-Media-Kanälen unterwegs.

Das alles macht tierisch Spaß, wir lernen viel bei unseren Aktivitäten, bekommen oft positives Feedback und Anerkennung für unsere Leistungen. Das ist toll und die beste Motivation für all unser Tun.

Mit unserem Relaunch im Mai sind wir einen Schritt weiter gegangen und möchten versuchen, noch mehr zu probieren und zu machen. Exklusiver Content in all seinen möglichen Formen steht dabei ganz oben auf der Liste. “Einfach ausprobieren”, Sachen selbst produzieren und schreiben. Egal ob exklusive, lange Texte, Parties, Radio, Fernsehen oder halt sowas wie “Ohne Worte”. Wir möchten die Blogrebellen noch interessanter machen, unseren Lazer_innen mehr bieten als das, was wir bisher schon auf die Beine gestellt haben. Das wiederum ist aber halt wesentlich mehr Aufwand und wir können so etwas nur machen, wenn Geld reinkommt.

Das ganze kostet natürlich Unmengen an Zeit und fordert von allen Beteiligten viel Aufmerksamkeit, Organisation und Arbeit. Einige von uns haben einen festen Job, andere sind Freiberufler. Wir lieben das was wir machen und tun es sehr gerne. Doch wenn man mehr Zeit investiert als man eigentlich hat, bleiben andere Sachen und vor allem Verdienstmöglichkeiten auf der Strecke.

Darum möchten wir zukünftig versuchen zumindest unsere laufenden Kosten zu decken. Mit dem Relaunch sind wir auf einen neuen, schnellen und performanten Server mit professioneller Caching-Technik gezogen. Das kostet natürlich seinen Preis. Und wie schon geschrieben investieren wir aktuell viel Kraft in neue Ideen und Pläne.

Das Ganze ist natürlich nicht mit Bannerwerbung zu finanzieren, das ist nur eine mögliche Einnahmequelle. Andere Finanzierungsmöglichkeiten schauen wir uns ebenso an. Doch testen wir aktuell auch das Einbinden von Werbebannern auf Blogrebellen. Da wohl die meisten von euch eh mit Adblocker im Netz sind wird das bisher kaum jemanden aufgefallen sein.


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32 KOMMENTARE

  1. Danke für eure saugute Seite!!
    Ich muss ja nicht immer eurer Meinung sein, aber die Anregungen bereichern mich und vor Allem zieh ich den Hut vor eurer Authentizität.

  2. Natürlich hast du in den meisten Punkten recht, aber Werbung ist im Jahr 2014 nicht angekommen. Wie auch immer Werbung im Jahr 2014 aussehen sollte aber Pop Under und Layover-Ads versuchen den User noch immer zu nerven. Aber mal ehrlich muss ich mir vor nem Youtube Clip Werbung reinziehen? Angenommen ich schaue mir einen Trailer an und bekomme vorher noch einen Trailer serviert? Brauch ich nicht. Ich finde ein Mittelweg ist ein guter Schritt 🙂 Seiten die Support verdienen oder ihre Hausaufgaben erledigt haben in Sachen Werbung werden einfach gefiltert und dürfen Werbung bei mir ausstellen. Aber niemals würde ich ohne Ad-Blocker surfen 🙂

  3. +1

    Allerdings empfehle ich euch dringend nicht auf third-party ad networks zu bauen und stattdessen direkte Werbeverträge zu machen. Viele Seiten – vor allem Foren – machen dies mit großem Erfolg. Das alles macht natürlich mehr Arbeit, wirkt sich aber besser auf eure Einnahmen aus und Ihr könnt sehr genau filtern. Dieser Mini-Banner wird ohnehin nicht sonderlich beachtet werden, egal ob ad-block aktiv ist oder nicht. Mit Direktverträgen könnt Ihr viel schönere Sachen machen.

    BTW, ich hoffe Ihr nutzt diesen Moment der Besinnung und nutzt die Gelegenheit vielleicht auch Musiker etwas geschickter zu helfen “von irgendwas zu leben”. Konkret: Weniger Mixcloud, mehr Bandcamp. Mehr Alben, weniger Mixes, mehr Shoplinks statt den hunderttausendsten Fee Download den eh keiner mehr beachtet.

    Auch sonst, weniger Kickstarter Spekulation und stattdessen **echte** Produkte/Unternehmer fördern.

    Denn alle müssen Ihr Geld verdienen. Auch die, die nicht Teil der Digitalen-Wiederkäuungskette sind, etwa die originären Urheber dieser Tollen Videos, Musik, Photos und was auch immer. In der Regel schenkt Ihr denen keine Sekunde Aufmerksamkeit.

    Gut, dass Ihr endlich Geld braucht. Das fördert sicherlich eure Empathie für diese Menschen!

    • @Fabien:

      Sosehr ich dir grundsätzlich recht geben möchte, Aber “Weniger Mixcloud, mehr Bandcamp. Mehr Alben, weniger Mixe” SRSLY?
      Konkret ist das Diggen nach guten Mixen eine, wenn nicht DIE Kernkompetenz dieses Blogs. Das ist einer der Gründe, warum es existiert. Sehr viel von der Musik, die wir featuren, ist im- oder sogar explizit dazu gemacht, vermixt zu werden. Sie ist ungemixt für Nicht-DJs schlicht arschlangweilig. Ich kann verstehen, dass Du als Labelbetreiber ein legitimes Interesse daran hast, mehr zu verkaufen, aber das muss nicht zwingend auch unser Interesse, oder das unserer Leser sein.

      Deinen impliziten Vorwurf, wir könnten mehr Empathie für Musiker brauchen, empfinde ich ein bisschen als Affront, ehrlich gesagt.”

      • Du verstehst mich falsch. Von einem Label war keine Rede, ausserdem ist eure Zielgruppe ohnehin nicht unsere.

        Ich bin auch Unternehmer und berate böse Werbeagenturen und Grosskonzerne, nur falls dir mal wieder nichts einfällt und Du auf persönliche Diskreditierung ausweichen musst.

        Grundsätzlich ging es mir bei dem Kommentar darum, die Gelegenheit zu ergreifen, dieselbe Nachhaltigkeit zu verlangen, wir Ihr es eben tut. Ihr feiert regelmäßig DJs, was ja fein ist. Echte Musiker sind es aber nicht weniger, und sie hocken direkt in eurer Nachbarschaft.

        Gerade als regelmäßiger Leser eures Blogs halte ich die vielen Mix-Reposts für ziemlich flach und vor allem nicht sonderlich Nachhaltig. Ich stehe voll hinter Peter’s Aufruf. Letzteres is aber wenig glaubwürdig bis zynisch wenn Ihr gleichzeit die Fixkosten der anderen ignoriert.

        • @Fabien:

          Ich fände es schön, wenn wir dieses Gespräch wieder auf ein etwas anderes Niveau kriegen, okay?
          Es tut mir leid, wenn Du Dich persönlich diskreditiert fühlst, noch dazu, weil ich überhaupt nicht verstehe, wovon.
          Aber hey, umgekehrt fühle ich mich von Dir auch auf eine ziemlich unangenehme Art angepisst.
          Ich denke das kommt daher, weil ich mich selbst in deinen Aussagen so gar nicht wiederfinden kann, da es genau nichts gibt, für das ich in meinem Leben mehr Geld ausgegeben habe (und ausgebe), als Musik.
          Als Blogger habe ich einen Schwerpunkt, der mehr auf DJ-Mixen liegt. (Die Gründe dafür stehen weiter oben. Ich stehe zu ihnen.) Der Grund, warum ich mich von Dir so angegriffen fühle, liegt also in mir selbst. Ich werde das auch mit mir selbst abmachen.

          Einen Punkt MUSS ich aber loswerden:
          Ich kann akzeptieren, dass Du Dir eine andere Gewichtung zwischen DJ-Mixen und Alben lieber wären. Dass Du aber so tust, als würden wir den Urhebern „keine Sekunde Aufmerksamkeit gönnen“, weise ich zurück. Weil es falsch ist.

  4. Hi,

    ich hatte deinen Post gelesen und dann spontan überlegt, reell mal einen Gegenpost zu schreiben, bei dem ich die Vorteile von adblockern hinschreibe: Schnellerer Seitenaufbau, da nicht auf Werbenetzwerke gewartet werden muss. Keine unnötigen Cookies von Doubleclick und Google, keine Traces durch drittvermarkter, keine Pornobildchen beim Kino__to gucken usw. Denn bis heute war ich eifriger Verfechter von Adblock Edge.

    Aber dann dachte ich: Okay, probier ich mal aus, das Addon zu deinstallieren. Momentan geht’s ja mit der Werbung auf den meisten Seiten. Wirklich penetrant nervig sind nur die youtube-Werbespots, die nerven wirklich massiv. Ich guck mir dieses komische Internet mal ohne Adblocker an. Vorläufig.

  5. Ich deaktivieren meinen Add-blocker auf speziellen Seiten, die unterstützen möchte wie z.B. netzpolitik.org. Jetzt werde ich euch natürlich auch dazu nehmen.

  6. Lohn für kleinere Blogs (die fast 90% meines Readers ausmachen) nicht, das mit dem Abschalten. Dazu müsste ja auch erst mal jemand auf die Werbung klicken. Warum macht ihr es nicht einfach so wie Chris?

  7. Ich verstehe die Motivation des Artikels, trotzdem ist mir das zu einfach. Es geht geht um weit mehr als nur die blinkende Werbung neben dem Artikel, sondern auch um das Tracking durch Werbung. Die Open Knowledge Fundation hat eine schöne Visualisierung erstellt, von wie viel unterschiedlichen Anbietern Inhalte geladen werden, wenn ich eine der gängigen Nachrichtenseiten aufrufe. Es kann ja wohl nicht angehen, dass rund 50 Drittanbieter darüber informiert werden, wenn ich eine Seite aufrufe.
    http://newsreadsus.okfn.de

    Da diese Werbung eben nicht nur bei den Blogrebellen eingebunden ist, sondern auf jeder der vielleicht 100 Seiten, die ich aufgerufen habe, weiß der Werbeanbieter am Ende sehr genau, wann und wo ich mich im Netz bewegt habe. Damit bin ich nicht einverstanden!

    Ich finde es super, wenn Menschen für ihre Arbeit entlohnt werden, aber das kann nicht die Lösung sein.

    (Diese Zeilen schrieb übrigens jemand, der seit über 10 Jahren ohne Bezahlung etc bloggt)

    • Muss mich b anschliessen, vor allem was den letzten Satz betrifft. Auf meinem alten Blog hatte ich für 2-3 Jahre Adsense laufen und es hat einfach mal gar nichts gebracht. Und die 70 oder was Euro bis zum möglichen Cashout finde ich auch eher zwiespältig.

  8. Ich schalte gerne den Adblock aus, aber dubiose Skripte Dritter bleiben weiterhin abgeschaltet und damit hat sich das Thema Werbung auch ganz ohne den Adblocker erledigt. Solange ich Gefahr laufe, mir meinen PC/Laptop/Tablet/Mobile durch möglicherweise manipulierte Skripte irgendwelcher Ad-Server zu ruinieren, bleibt bei mir weiterhin Werbung aus. Ich verstehe auch das Gejammere nicht… im Fernsehen zappe ich immer weiter sobald Werbung beginnt, im Radio ganz genauso, wobei ich es meist gleich abschalte. Da mault doch auch keiner!?

  9. Es gibt 3 Gründe, weshalb ich bei mir keine Werbung im Blog habe:
    1. Keine Sau liest mein Blog. Es lohnt sich also gar nicht.
    2. Ich könnte das ganze Non-Commercial-Gedöns nicht mehr guten Gewissens benutzen.
    3. Man muss ziemlich aufpassen, was man sich so an Werbung in die Hütte holt. Mir hat Google damals Werbung für Thor Steinar ins Blog geklatscht. Fand ich eher ungeil. Und wenn ich sehe, dass ihr Werbung für irgendein Panzerspieldings unter eurem Artikel über die schusssicheren Decken für Ami-Schulkinder habt, dann weiß ich, dass ihr noch ne Menge zu tun kriegt: https://www.evernote.com/shard/s1/sh/362c0a99-53b7-479c-8a89-2a3974d81f16/62e016643dae4b5ded98174784e8e202/deep/0/Window.png

    Nicht falsch verstehen. Bei euch bleibt der Adblocker ab sofort aus (natürlich auch aus perverser Neugier) und ich wünsche euch, dass ihr das Ding hier richtig ans Rennen kriegt. Go, go, go und Prost aus Köln.

  10. Solange Ad-Server nicht nachvollziehbar meine Daten sammeln, benutze ich einen Script-Blocker.
    Doch Stimme ich zu. Werbung ermöglicht viele Inhalte in diesem Netz und das muss ich unterstützen. Gegen selbst gehostete Werbung habe ich gar nichts. Deshalb benutze ich auch keinen Ad-Blocker.
    Bei Werbung muss auf beiden Seiten umgedreht werden. Die zu Unterstützenden sollten mit Bedacht wählen, woher sie die Werbung beziehen und die Lazer (Blogrebellen-Jargon), woher die Inhalte kommen und wie die Gegenleistung aussehen kann.
    Die Rebellen sind neben anderen Blogs auf meiner White List.

  11. ich geh mit vielem was im text steht d’accord, auch wenn ich unter “contentersteller” nicht verstehe, sich bilder, videos und musik, die bereits jemand anderes ins netz gestellt hat, im eigenen namen, und wohl nur eher in der ausnahme mit genehmigung, weiterzuverwerten/ zu kuratieren, wie es hier und bei den (mir bekannten) anderen angesprochenen blogs in den meisten fällen zu sein scheint, und nicht eben nur eine ausnahmsweise.

    die überschrift hätte aber auch einfach heißen können, “hier leute, wir würden gern mit dem blog etwas kohle scheffeln, schaltet doch bitte eure adblocker ab”, anstatt über den umweg, ich habe (nach wieviel jahren im netz und aktiver teil der blogging-szene?!?), seit über zwei monaten(!) meinen adblocker ausgeschaltet, den erklär-bär zu geben. keine scheu für attraktives kuratieren von inhalten auch mal was zu fordern! für user, die immer eine erklärung finden, weiterhin inhalte kostenlos zu konsumieren (und sei es durch das ausbelenden von werbebannern), habe ich schon lange kein verständnis mehr.

  12. Hi BR!

    Ich habe keinen AdBlocker aktiv. Seiten wie wetter.com wurden dann halt ignoriert etc. Es gibt Tage, da geht mir die Werbung
    echt auf den Keks – und via google auch schoen interessen bezogen.

    Ich weiss die alten Zeiten kommenn nicht zurrueck – aber es gab tatsaechich einne Zeit (+/- 1995) in der mir das Internet viel
    besser gefallen hat. Es ging da frueher viel weniger darum Geld zu verdienen sondern persoenliche Zeit und Geld zu investieren
    um ‘das Internet’ oder ‘die Technik’ weiter zu bringen und weiter zu entwickeln. Unzaehlige der technischen Standards, Protokolle
    und Web Software oder Scripte stammen aus dieser Zeit (“in in muehevoller Kleinarbeit” etc.) – und werden heute selbstverstaendlich
    verwendet. Die gravierendenn Probleme mit OpenSSL sind z.B. ein Resultat davon (millionen verwenden es selbstverstaendlich
    aber es kommt nichts zurueck). Der ganze IP-Lizens sch…. seit 10 Jahren setzt dem ganzen dann noch die Krone auf – und
    macht sauer und fassungslos.

    Macht ihr wirklich Geld mit den Clicks – und waere ein Youtube channnel nicht bessser zum Geld verdienen?

    Gruss

    ps. ich finde die Werbung auf eurer Seite sehr dezent – danke! – musste grade den Webebanner suchen 🙂
    ps. keyboard am sack…

  13. achja – ‘sich ueber fieses werbe tracking beschweren” – und facebook bzw. twitter und whatsapp verwenden -> passt nicht 🙂

  14. @mrt: +1
    Auf Webseiten die ich unterstützen möchte, mach ich den AdBlocker eigentlich grundsätzlich aus. Da ich aber keine Lust habe quer durch das Internet getracked zu werden, nutze ich nebenbei noch Ghostery, was dann in den meisten Fällen trotzdem dazu führt, dass keine Werbung angezeigt wird. Wer also von mir unterstützt werden möchte hat definitiv die Chance dazu (ich klick auch ab und zu mal spaßeshalber auf die Werbelinks), aber tracken lass ich mich nicht.

    MfG kkanzler (der grade an nem Rechner sitzt, an dem er den AdBlocker aus unerfindlichen Gründen nicht ausmachen kann)

  15. Ich habe noch nie einen Adblocker verwendet. Nahezu jede Seite die ich ansurfe und deren Inhalte ich überwiegend gratis, verdient es auch “unterstützt” zu werden. Und wenn ich die Site nur durch das Zulassen von Werbung ausdrücke.

  16. Hallo mein lieber,

    Ich denke die Zeit für den ABP ist zu ende. Entweder die anderen Portale und Seiten werden es Bild.de nachmachen oder sich andere Sachen überlegen und ausdenken die dieses Tool blockt. Varianten gibt es schon um dieses zu umgehen das der Blocker zuschlägt. Ich persönlich findes das von Bild.de mehr als in Ordnung und ich kann ´mich nur immer wieder wiederholen, Leute das Internet funktioniert so nun mal, nichts ist umsonst !

    Gruß aus Magdeburg

  17. […] Dieses Pro-AdBlock-Plugin sperrt User aus, die KEINEN Adblocker einsetzten. Weil Werbung ist nämlich ganz, ganz schlecht für den User. Werber und Herausgeber, die Werbung einsetzen um damit ihre Webpräsenz zu finanzieren, sind böse! Natürlich MUSS alles kostenlos sein, Qualität darf nichts kosten und wer mit redaktionellen Inhalten Geld verdienen will ist von Hause aus doof. Die Schuld tragen die Inhalteersteller übrigens selbst, denn ihnen fällt ja nichts anderes ein als mit Display-Werbung ihre Webseiten zu finanzieren. Klingt für mich alles toootaaal logisch. […]

  18. Ghostery aus, uBlock aus bzw. blogrebellen.de auffer Whitelist … Trotzden keine Werbung im FF zu sehen? Chrome zeigt sie an …

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