Musik-Streaming killt Download-Erlöse

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Tja, langsam aber sicher wird es creepy für Produzenten und Musiker. Einer Studie nach Fallen die Erlöse durch Musik-Downloads spürbar. Dagegen steigen die Verkäufe von Abonnements der Musik-Streaming-Dienste wie Spotify, Simfi, Deezer, Ampya und co stetig.

Weniger Verkäufe, dafür mehr billige Streaming-Angebote. Da verdient ein Künstler bald bestimmt nicht mehr als vielleicht einen Kasten Bier im Monat.

“Streaming consumers are buying few albums. 30 percent of consumers are music streamers and a fifth of these consumers pay to stream. Streaming has driven new market growth in countries such as Sweden but in larger markets such as the US it is denting digital music buying.

“The first wave of subscribers was harvested directly from the most valuable download buyers, denting download sales in the process. 23% of music streamers used to buy more than one album a month but no longer do so. Download sales are affected most and will continue to feel the pinch with 45% of all music downloaders also music streamers.

“Thus, although streaming and subscriptions will grow by 238% on 2013 levels to reach $8 billion in 2019, download revenue will decline by 39% – only five percent less than the rate at which CD revenues will fall – leaving streaming and subscriptions representing 70% of all digital revenue.”
Mark Mulligan, MiDiA Research

iTunes Download Sales
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Spotify Stream-Abo-User
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3 KOMMENTARE

  1. Ehrlich Peter mich wundert das nicht. Als Musiker von seiner Musik sein Leben zu bestreiten war und ist ein hartes Brot. Ich persönlich sehe die einzige Möglichkeit in den Live Shows. Doch selbst da ist es schwer, es gibt einfach so viele Musiker, es ist ein richtiger Dschungel. Der ganze Aufwand eine gute Live Show zu kreieren, uh. Ich denke da schon so das Musiker einfach mit Leib und Seele da drinne hängen und einfach aus Liebe zur Musik , Musik machen.

  2. ich würd niemals damit geld verdienen wollen, also noch produzier ich nix, just DJing. Wäre auch ziemlich naiv 😀
    Den leuten reicht nen 64k monostream ausm handy.. die wissen das klangerlebnis einer wav/flac garnich zu schätzen.. ne fette anlage will keiner mehr, bringt denen ja nix, und auf der eventuell brauchbaren teufel-anlage laufen kinofilme in zimmerlautstärke^^ (BOSE :)) und falls mal wer nen technics oder pioneer etc kopfhörer hat, hat er nix was den adäquat befeuern würde 😉

    ich kauf die mukke, die ich auflege und haben möchte.. zumindest bei Beatport, CD gibts nich sofort 😉 Zur not iTunes, aber apple sind verbrecher, nur zur not (die nennen ne ca. 240kbps (VBR) – m4a – “Apple lossless” 😀 lol – ist aber glaub die gesamte gesellschaft, man macht nur sachen, die sich lohnen, angeben mit nem musikhandy OK… Stundenlang unterm Kopfhörer endorphine genießen, bringt kein ansehen, keine kohle, alle halten einen dann für verrückt, anders, anders bringt nachteile, in welcher form wissen die garnich… jaja, das hab ich mal so beobachtet. Die “aus gutem hause” sind die schlimmsten, dort gilt egoismus als menschlich^^

    aber als gefühlt letzter home-dj – ders nich nur kann, sondern auch manuell macht, und es guckt keiner zu.. ich mag aber auch mukke :))
    und die leutz von heute leben halt keine musik mehr.. sonst würde auffallen, dass nen manueller 2min übergang das ganze erst so richtig geil macht 🙂

    so, ich schweife ab, sorry, tschöööö^^

    PS: wieso unterschreiben die künstler bei streamingdiensten den kasten bier, also ich kenn mich nich aus, denke mal es gibt bei uns nur gema oder flohmarkt??
    verscherbelt die GEMA das an Streamingdienste einfach weiter??

  3. Ich gehöre zu den Leuten, die jetzt ein Streaming-Abo bezahlen, statt die Musik einfach illegal runter zu laden. Ich habe so einen großen Musikverbrauch, alles im Laden zu kaufen könnte ich mir gar nicht leisten. Vor allem früher, als ich noch kein Geld verdient habe. Ich brauche im Monat grob 50 neue Songs, von Interpreten, die mir vorher noch nicht bekannt waren, sonst wird’s zu langweilig. Ich kann nicht einen Monat durch die gleichen 2 Alben hören. Und die Bands, die ich wirklich mag, schaue ich mir nach Möglichkeit dann auch live an.

    Ich frage mich auch, warum die Musiker denn so wenig verdienen. Es gibt immer mehr Leute, die mit 0,X Cent-Beträgen für Youtube-Videoaufrufe ihren Lebensunterhalt verdienen. Und wer kauft schon ein ganzes Album für 10-17€ von einem Künstler, den er nicht kennt oder nicht weiß, ob er ihn nicht in 2 Wochen wieder leid ist. Da ist es angenehmer, die Musik über ein Abo an zu hören. Ich habe auch einige CDs, allerdings nur von weniger als 10 meiner echten Lieblingsbands. Gehört habe ich in meinem Leben mittlerweile die Musik von mindestens 500 Bands und Musikern.

    Ich muss auch sagen, mit meinen Sennheiser-Kopfhörern höre ich zwischen 320 kbps Streams und meinen Original CDs keinen Unterschied raus.

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