Während Soundcloud abkackt, kann man bei Hearthis.at seine Musik jetzt auch verkaufen

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Jetzt, da Soundcloud wirklich endültig durch ist, lohnt es sich immer wieder, mehr auf den sympatischen Mitbewerber Hearthis.at zu schauen. Dort wird aktuell alles, aber auch wirklich restlos alles besser gemacht. Eine Übersicht darüber, findet ihr in diesem Artikel.
Das neueste Feature ist eines, dass von vielen Musikern beim Platzhirschen vermisst wird. Bandcamp hat es vorgemacht, hearthis.at implementiert jetzt ebenfalls eine Kaufoption. Damit erweitert der Dienst seine Nützlichkeit enorm und ist jetzt nicht nur Promotiontool, sondern kann auch als Verkaufsplattform genutzt werden.

Die Fakten:

– Verkaufen kann seine Uploads jeder, man muss sich nur hier registrieren und ein „Official“ werden.
– hearthis.at nimmt jeden 10 Einkauf als Provision. Die ersten 9 sind immer kostenlos.
– Es kann völlig frei definiert werden, was verkauft werden soll. Ganze Sets, einzelne Tracks, einzelne Tracks eines Sets, Tracks exklusiv in Sets usw.
– Der verkaufte Track muss nicht mit dem identisch sein, bei dem der Kauflink liegt. (Das heißt, man könnte einen Mix mit allen Tracks eines Albums hochladen, über den „Buy“-Link aber die einzelnen Albumtracks verkaufen. Das ist eine verdammt gute Idee!
– Es kann eine Standard-Paypal-Adresse zur Bezahlung genutzt werden, oder aber eine eigene pro Track definiert werden.
– hier könnte das Feature stehen, das Dir noch fehlt, denn bei hearthis.at ist man extrem nah beim Kunden und Feedback wird sehr sehr ernst genommen. Lest dazu auch das Interview mit den Machern!

Disclaimer: Wir werden nicht von hearthis.at bezahlt, wir finden den Dienst tatsächlich unschlagbar gut und sympathisch.
Allerdings kooperieren wir sehr eng und haben unsere Pro-Accounts geschenkt bekommen.

Folgt uns auf hearthis.at & Soundcloud

4 KOMMENTARE

  1. Najaaaa…..leider fehlen noch einigige Funktionen auf hearthis.at, um wirklich an den Umfang und die Benutzerfreundlichkeit von soundcloud ranzukommen. Für Bands ist aus meiner Sicht z.B. das private sharing immens wichtig, wenn man die Produktion oder den Probemitschnitt vorm Veröffentlichen intern diskutieren will. Das geht auf hearthis.at einfach nicht. Insgesamt finde ich die Bedienung von hearthis.at momentan auch noch etwas umständlich bzw. hakelig. Ich für meinen Teil hab auch noch nicht den Unterschied zwischen einer Playlist und einem Set begriffen – außer dass man eine Playlist nicht abspeichern und daher auch nicht veröffentlichen kann. Zum Teil hatte ich Probleme beim Upload und ich hab auch keine Möglichkeit gefunden, die hochgeladenen Tracks nach Namen zu sortieren – Sortieren ist überhaupt so eine Sache. Das geht nämlich ausschließlich manuell.
    Dennoch ist hearthis.at eine ziemlich gelungene Alternative – und nach dem StartUp muss ja für die Macher auch noch etwas Arbeit übrig sein, nicht dass denen langweilig wird 😉

    • Das schöne ist, dass Hearthis hier (und ja auch bei vielen anderen Blogs, die drüber schreiben) mit liest und drauf reagiert. Ich denke mal, das Sharen für Bandmitglieder werden die relativ schnell übernehmen. Andererseits kann sich eure Band auch ein Login teilen und der Track wird erstmal „invisible“ hochgeladen.

      Ja, vor lauter superHTML5-Javascripts/Ajax-Geraffel wirkt hearthis definitiv manchmal etwas überladen. Okay, dafür kann man hier mittlerweile aber auch mehr machen als bei Soundcloud.

      • Bis auf das Verkaufen hab ich noch nicht viel entdeckt, was soundcloud nicht kann. Aber die unbegrenzte Upload-Möglichkeit ist schon viel Wert.
        Zum Login teilen: Hier hat hearthis eine geniale Funktion eingebaut, wie ich vorhin feststellen konnte: Mittels Schlüssel kann ich über mehrere Logins auf das gleiche Artist-Profil zugreifen. Eigentlich ist das für EINE Person mit mehreren Logins gedacht – lässt sich aber auch prima für Bandmitglieder mit jeweils eigenem Login zweckentfremden – so dass dann (hoffentlich) die Kommentare der einzelnen Teilnehmer unterscheidbar sind.

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