Dieser (gut gemachte) Werbespot soll zum Zeitungskauf animieren

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Die fiktive Agentur „Consumer Penetration Unit“ bietet völlig neuartige Werbeformen an. Zu buchen wäre Offline-Tracking mit personalisierter Offline-Werbung, Pre-Toilet-Ads mit Werbefilmchen vor dem Kacken und kindgerechter Pre-Consumer-Education. Dick vorgetragen von einem schleimigen Agentur-Chef.

Der Spot ist ziemlich gut, doch ich frage mich, was das ganze mit Zeitungen zu tun haben soll. Für „Das Informationsportal der deutschen Zeitungen – Die Zeitungen“ wirbt dieser Clip, wohl einer Gemeinschaft zur Rettung der Print-Titel.

Zudem schreibt Stefan Winterbauer von Meedia richtig:

Und unglaubwürdig ist der Viralspot zu allem Überfluss auch noch. Zeitungsverlage gehören nämlich leider zu den schlimmsten Werbe-Verbrechern im Digitalen. Wer einmal gesehen hat, wie skrupellos auf Zeitungs-Websites Targeting betrieben wird und wie jedes Fitzelchen des Bildschirms mit nerviger Werbung zugekleistert wird, weiß, wovon die Rede ist.

via Meedia

2 KOMMENTARE

  1. Der Spot richtet sich ja nicht an Zeitungskäufer direkt, sondern an Werbeeinkäufer und Mediaplaner, die ihre Kunden empfehlen sollen lieber „slo“ in Zeitungen zu schalten als in diesem freakigen Internetz.

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