Aktionstruppe entfernt Gedenkkreuze für Mauertote um an EU-Außengrenzen an Flüchtlingstote zu erinnern

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Die Aktionstruppe Zentrum für Politische Schönheit macht mit einer aufsehenerregenden Aktion auf den Tot von mindestens 30.000 Flüchtlingen aufmerksam, die auf ihrem Weg nach Europa gestorben sind. Dafür stahlen sie einige der weißen Kreuze, die in Berlin zum Gedenken an die Mauertoten aufgestellt wurden und brachten diese nach eigenen Angaben an die EU-Außengrenzen.

Seit Montag läuft unsere neueste Aktion. Während ganz Deutschland sich darauf einstellt, dem Fall der deutschen Mauer vor 25 Jahren zu gedenken, stehen neue Mauern um Europa, an denen mindestens 30.000 Menschen gekentert sind. Schlimmer noch: es werden täglich mehr. Das wird im Ersten Europäischen Mauerfall ein Ende finden! Bereits am Freitag, 7. November 2014 um 13 Uhr, fahren Busse vom Festungsgraben in Berlin – vor dem Maxim Gorki Theater – an die Festungsgräben der EU. Wir bieten Freiwilligen die Möglichkeit, eine EU-Außengrenze abzubauen. Die Busse werden per Crowdfunding finanziert. Für die Reisebusse brauchen wir jetzt Eure Hilfe:

www.europaeischer-mauerfall.de

Während in Berlin Ballons in die Luft steigen und nostalgisch-sedierende Reden gehalten werden, wird die deutsche Zivilgesellschaft in einem Akt politischer Schönheit die europäischen Außenmauern zu Fall bringen. Sie wird das Gedenken um einen entscheidenden Gedanken erweitern: die Gegenwart. Helfen Sie uns beim Abriss der europäischen Außengrenzen. Der europäische Vorhang muss fallen!

Unterdessen ermittelt die Polizei wegen schweren Diebstahls der Kreuze.

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via just

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