Fashion-Week-Madness hautnah: Modemädchen blicken hinter die traurigen Kulissen der Modewelt

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Es ist mal wieder Fashion Week in Berlin. Alles, was modemäßig etwas auf sich hält, wird in die heiligen Hallen pilgern und sich informieren, was man in der nächsten Saison zu tragen hat. Dass Mode heutzutage ein zwiespältiges, da moralisch aufgeladenes Thema ist haben wir alle mitbekommen. Der Begriff „Sweatshop“ ist hier seit mehreren Jahren schon Schreckgespenst der Modeszene.

Labels wie American Apparel, das es sich zum Credo gemacht hat, auf jegliche Sweatshop-Fertigung zu verzichten und seine Stoffe und Klamotten in Kalifornien herstellen lässt, sind hier leider eine Seltenheit. Davon abgesehen, dass nicht jeder auf den American Apparel-Style steht, bzw. sich letzteren finanziell erlauben kann. Wie es allerdings tatsächlich in so einem Sweatshop zugeht, haben sich drei norwegische Modeblogger mal ganz genau angeschaut.

Es ist unangenehm, was man da sieht. Man will wegschauen, wenn auf dem Bildschirm die Lastwagenladungen (und das ist wörtlich zu verstehen) voller Menschen angekarrt werden, damit diese unsere Billig-Klamotten zusammennähen.

Aber wir sollten uns das ansehen. Nicht wegschauen. Und das nächste Mal müssen wir auch nicht gleich zu einem moralisch vertretbaren aber sauteuren Label rennen – aber wir können uns einfach überlegen, ob wir das schwarze Glitzer-Pailetten-Top wirklich brauchen.

(via Amy & Pink)

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