Kiffen in Kreuzberg? Antrag auf Coffeeshop noch dieses Jahr

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Die Aussicht auf einen Coffeeshop in Kreuzberg ist ein kleines Stück realistischer geworden, glaubt man der lokalen Presse. Nach den katastrophalen Versuchen den Görlitzer Park drogenfrei zu bekommen – wir erinnern uns, dass hierfür sogar das Unterholz gestutzt wurde um den Dealern die Verstecke zu nehmen – will der Bezirk Kreuzberg-Friedrichshain noch dieses Jahr den Antrag für einen Coffeeshop stellen und damit eine legale Verkaufsstelle für Cannabis errichten.

Gestellt werden muss dieser Antrag für einen entsprechenden Modellversuch beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn. Derzeit formuliert ein Institut im Auftrag des Bezirks den Schriftsatz für die „kontrollierte und lizensierte Abgabe von Cannabisprodukten“. „Das müssen Fachleute machen, die das Know-How haben“, sagte Herrmann.
Quelle: Morgenpost

Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann (Grüne) ist dabei aber gegen die Bezeichnung „Coffee Shop“, da diese Bezeichnung mit dem holländischen „Original“ verwechselt werden könnte. Für Herrmann gehe es dabei „eher um ein Fachgeschäft mit strenger Kontrolle durch die Behörden“.

Zum Projekt werde dann auch eine Kontrollgruppe von 500 oder 1000 Probanden und eine entsprechende Evaluation gehören. Ausgelegt sei so ein Modellversuch auf mehrere Jahre.

Die Brandenburger Bauern stehen derweil schon in den Startlöchern und möchten Marihuana anbauen. Herrmann hat dazu andere Pläne und sie könnte sich vorstellen, dass die Bezirksgärtnerei den Anbau übernehmen soll.

Eigentlich eine schöne Idee für den Görlitzer Park. Dort könnte man bestimmt ein super Hanf-Feld errichten. Zudem könnte ich mir vorstellen, dass viele Menschen einen Job in der Kreuzberger Bezirksgärtnerei ziemlich attraktiv finden würden.

Doch zuviel Hoffnungen sollte man sich nicht machen, denn die Entscheidung wird vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte getroffen.
Derzeit dürfen in Deutschland nur 382 Patienten Rahmen einer Schmerztherapie Cannabis zu sich nehmen. Dass das Institut den Antrag von Kreuzberg genehmigt, halten viele Experten für unwahrscheinlich, so die Morgenpost.

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