Kink baut einen Track in nur 5 Minuten

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Ich komme einfach nicht los von der „Against the Clock“-Serie beim Factmag. Das Prinzip ist einfach: Produzenten werden gebeten, in nur 10 Minuten einen kompletten Track zu produzieren. Zuletzt hatten wir Mathew Jonsons Synthesizer-Porn. Kinks Beitrag zur Reihe ist schon etwas älter, hat mich aber übelst gekickt, denn er hat eine sehr eigenwillige Art, an die Musik heranzugehen. Er dubt alle Sounds mit einem Analogmixer, was ich sowieso schon sehr mag, aber die Krönung ist das live vom Plattenspieler zugespielte Acapella. Der Mann hat definitiv einen Haufen Skills, aber vor allem hat er den Mut, Dinge auszuprobieren und zu riskieren, dass mal etwas nicht so perfekt klingt oder etwas rumpelt.
Ich glaube, ich weiß jetzt, warum ich seinen Approach so mag. Er geht ans Produzieren ran, wie ein DJ an sein Set. Improvisiert, spontan und mit der Bereitschaft, Fehler zu machen. Ganz nebenbei schafft er seinen Track dann auch noch in 5 statt der sonst üblicherweise vorgegebenen 10 Minuten. Toll!

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