Kurzfilm: Kiss | Dieses ganz spezielle Gefühl

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Es ist Sonntagabend und ganz Deutschland guckt den Tatort (oder Polizeiruf). Ganz Deutschland? Nein, ein kleines Häufchen aufrechter Rebellen wühlt sich durchs Netz, um euch Alternativen zu suchen. Und wenn ihr am Sonntagabend bewegte Bilder wollt, dann sollt ihr die auch kriegen. Deshalb steige ich immer wieder sonntags in mein Kurzfilm-Archiv und suche euch ganz besondere Schätzchen raus.


Ihr kennt dieses Gefühl. Wenn man sich einfach nur sicher, zufrieden und rundum wohl fühlt. Alles um einen rum wird unwichtig, man fühlt sich wohlig warm und geborgen. Als Katze würde man schnurren.

Jedenfalls hoffe ich, dass ihr dieses Gefühl kennt, denn so einfach ist es gar nicht zu erfahren, ohne dass man diesen einen speziellen Menschen trifft. Dieses Glück muss man erstmal haben, so dass man in der Regel alles tut, um diesen Menschen nicht zu verlieren, wenn man sie oder ihn erstmal gefunden hat.

Was wir brauchen, um uns wohlzufühlen, sind oft die kleinen und einfachen Dinge – eine kaum merkliche Geste, ein bestimmter Blick, ein bestimmter Geruch oder auch einfach nur ein Kuss. Es muss nicht immer ausgefallen, ungewöhnlich und für die große Leinwand gemacht sein. Wir wollen einfach nur glücklich sein. Mit Kleinigkeiten, die mal selbsverständlich, aber immer besonders waren.

Manchmal reicht uns sogar schon die Illusion davon und sei es nur für einen Moment.

Kiss ist ein Kurzfilm von Mat Johns.

Ursprünglich auf DenkfabrikBlog.de erschienen, aber hier nochmal für euch auf der großen Bühne.


Das Titelbild basiert auf: kiss me. Autor: Sarah (Rosenau) Korf. Lizenz: CC BY-SA 2.0. Danke!


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