Star Wars: Das Erwachen der Macht – Blick hinter die Kulissen

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Alles was an Material zum neuen Star Wars-Film „The Force Awakens“ veröffentlicht wird, erzeugt bei mir eine Mischung aus Euphorie und Schnappatmung. Das war bei den ersten und zweiten Trailer schon so und ist bei dem aktuellen Blick hinter die Kulissen der Produktion nicht anders. Die ganzen Modelle und die Menschen, die in Aliens und den Robotern stecken, wirken wie aus der Zeit gefallen.
Ist das nicht eine wundervoll ironische Wendung? Der erste Star Wars-Film war seiner Zeit weit voraus. Zum ersten Mal wirkten Raumschiffe im Film real. Das taten sie, weil sie so schön kaputt und schmutzig waren und irrsinnig viel Mühe in den Bau und die Animation der Modelle gesteckt wurde. Zum ersten Mal wirkten Science Fiction auf der Kinoleinwand absolut real. Und jetzt -nahezu 40 Jahre später- sehen wir Trailer zu einem Film, der genau das gleiche Gefühl von Realismus auslöst. Wieder werden die selben Methoden verwendet wie damals. Die große Veränderung steckt jetzt in jedem von uns. Weil wir alle viele absolut perfekt im Computer animierte Filmszenen gesehen haben und uns an diesen Look gewöhnt haben, irritieren die „echten Modelle“ aus dem neuen Star Wars-Film einerseits das Auge, weil sie ein viel heftigeres Gefühl von Echtheit triggern und beamen uns andererseits zurück zu unseren Erinnerungen. Mehr „Zurück in die Zukunft“ geht im Moment nicht. Mehr Gänsehaut aber auch nicht!

2 KOMMENTARE

  1. Ich bin ein riesen großer Star Wars Fan und freue mich schon sehr auf den neuen Film. Den Trailer bzw. das Video kannte ich allerdings noch gar nicht, ich bin begeistert und meine Vorfreude steigt. Kann es kaum erwarten.
    LG Winni

  2. […] Und dann kam der erste Trailer und die alte Gänsehaut war wieder da. Nein, nicht die alte Gänsehaut, eines von Science Fiction begeisterten Teenagers, sondern eine Art retrofuturistische Vorfreude. Um zu illustrieren, was mich so extrem antriggerte, zitiere ich mich mal selbst. Das hier schrieb ich über den Blick hinter die Kulissen: […]

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