Lutz Bachmann und Horst Seehofer: Das neue Traumpaar der bayerischen Asypolitik

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Eigentlich ist es weder überraschend noch skandalös, dass Pegida-Pöbler Lutz Bachmann auf einer Linie mit der Seehofer-CSU ist. Stammtisch bedienen können beide hervorragend, für Skandale sind sowohl Bachmann als auch die CSU immer gut und seit Neuestem liegen sie auch auf einer Wellenlänge, was die Flüchtlingspolitik angeht. Und die zielt auf extremes Abschotten, null Toleranz und größtmögliche Abschreckung. Die CSU entwickelt sich immer mehr zum politischen Pegida-Advokaten, die Sprüche klopft, die Lutz Bachmann nicht unangenehmer hätte formulieren können. Wohin das verbale Zündeln à la Seehofer führen kann, hat Heribert Prantl neulich auf den Punkt gebracht.

Nun also das offizielle Zuneigungsgeständnis von Bachmann im Rahmen einer Pegida München-Kundgebung, sehr schön zusammengefasst von der SZ am Montag Abend:

Man habe glatt den Eindruck, er, also der Seehofer, der bayerische Ministerpräsident von der CSU, sei „aufgewacht“. „Bravo, Herr Seehofer!“, ruft Bachmann ins Mikro, weil der Herr Seehofer jetzt „exakt das gleiche“ sage wie Pegida, bloß dass Pegida das alles schon letzten Herbst gesagt habe.

Und dazu fällt einem dann eigentlich gar nichts mehr ein, ausser vielleicht: Schwarz-Braun ist die Haselnuss!

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