Asylschmarotzer und besorgte Bürger

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Als „humanitäre Katastrophe“ bezeichnet Julian die Situation der Flüchtlinge vor dem Berliner LaGeSo, wo er zwei Tage lang mithalf, die Flüchtlinge zu versorgen und seine Erlebnisse anschließend in einem beklemmenden Artikel verarbeitete.
Die Zustände, aus denen die Menschen fliehen sind in der Regel schlimmer. Das vergessen oder verdrängen die Leute, die auf Facebook derzeit in erschreckendem Ausmaß gegen Flüchtlinge hetzen.
Tobias Huch hat dazu ein ziemlich beklemmendes Video gemacht. Bilder aus dem syrischen Kriegsgebiet werden von menschenverachtenden Äußerungen sogennanter „besorgter Bürger“ in sozialen Netzwerken unterbrochen. Menschen, die schwer verletzte Kinder versorgen, gefolgt von Statusmeldungen, aus denen Verrohung, Ignoranz und Kälte sprechen.
Zwei Minuten, die weh tun.

Vor dem LaGeSo wird immer noch jede helfende Hand dringend benötigt. Alle Infos hier.

4 KOMMENTARE

  1. Wieso werden die Facebook Namen eigentlich immer unkenntlich gemacht? Vielleicht haben die doch einen Rest Anstand, denken über ihre Worte nach und schämen sich dann für ihre Beträge, wenn diese in so einem Kontext gezeigt werden.

    • Genau das habe ich mich auch gefragt! Auf (Reste von) Anstand würde ich allerdings nicht wetten wollen, aber vielleicht würde ja beispielsweise einer der Arbeitgeber dieser Kommentatoren einen solchen Kommentar lesen, worauf diese ihre Stelle los sind. Soll schon vorgekommen sein!

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