Das Sterben der Justitia: Oder wie die Gleichberechtigung nicht existiert

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Es ist schwer etwas über Gunduz Aghayev und sein Leben herauszubekommen. Auf meine Anfrage über Facebook hat er uns erlaubt, seine Bilder zu veröffentlichen aber auf die Frage, ob er uns Infos über sich und seine Arbeit geben könnte, schwieg er.
Infos über seine Arbeit, braucht es nicht wirklich, denn die Illustrationen lassen klar erkennen, was der Künstler zu sagen hat.
Er spricht die Sprache der Zeit, bedient sich der Mittel der Popkutur und vermischt sie mit Motiven aus der Antike bis hin zur Gegenwart. Verrückt. So verrückt wie unsere immer mehr ineinander verschmelzende Welt. Nichts steht mehr an seinem Platz alles verschwimmt ineinander.
Im Mittelpunkt steht bei Aghayev immer der Mensch und seine Tragödie. Justitias Tot geht, wie es scheint, einher mit der Vorherrschaft von Macht und Gewalt. Sie wird zweck missbraucht, erhängt, erniedrigt. Justitias Tod ist zugleich ein Symbol für den Tod der Weiblichkeit und die Rechte der Frauen. Ein Ungleichgewicht herbeigeführt von einer dominierten Männerwelt. Nur bei den Pinguinen scheint dieser Gleichgewicht zwischen Mann und Frau zu existieren.

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