Berliner Firma liefert keinen Nato-Draht nach Ungarn

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Eines der aggressivsten Mittel, um eine Grenze zu errichten ist wohl die mit einem Nato-Draht. Kleine aneinandergereihte Rasierklingen. Wie eine Verletzung herbeigeführt durch einen solchen Draht aussieht, kann sich jeder vorstellen.

Nun hat Ungarn wohl Mitte Juni mehrere Firmen nach einem solchen Draht angefragt, darunter auch die Firma Mutanox aus Neukölln. Doch der Geschäftsführer lehnte den großen Auftrag ab mit der Begründung:
“Nato-Draht ist dafür da, kriminellen Taten vorzubeugen. Aber ich kann doch nicht einen Flüchtling, der nichts weiter hat als das, was er trägt, mit einem Kind auf dem Arm durch einen Nato-Draht laufen lassen.”

BarbedTape1
„BarbedTape1“ von Photo by Tom Oates. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons

Man stelle sich nun vor, dass jeder Waffenhersteller und Ingenieur sich ebenfalls über die Auswirkungen seiner Arbeit und seiner Produkte ebenso Gedanken macht. Die Welt wäre sicher ein bisschen besser.

 

via Ronny


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