Wie sich Jörg #Kachelmann mit der ganzen BILD-Kohle unsterblich machen könnte

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Bereits gestern berichteten wir über den Kachelmann-Stunt, der dem größten Boulevard-Blatt Deutschlands eben mal rund 800.000 Euro aus der Tasche gezogen hat. Die Gegenseite möchte nun in Berufung gehen und die Kohle wird ganz bestimmt nicht sofort ausgezahlt, dennoch haben wir – genauer gesagt einer unserer Leser “Fjord Springer” – eine brillante Idee, wie Jörg Kachelmann das Geld investieren könnte:

Wenn er klug ist und seine verständlichen Rachegelüste nicht im Zaum halten kann, dann sollte er eine Stiftung gründen, in die er die Entschädigungssumme reinlegt und die dann Klagen gegen Springer & Co. finanziert, wenn die mal wieder Menschen vorverurteilen, in ihrer Würde verletzen oder andere, für richtige Journalisten unwürdige „Berichterstattung“ ihren Lesern nahe zu bringen versucht. Dann wäre er der Stachel im Fleisch der Journaille, welche die Klagen gegen sich auch noch selbst finanziert hätte.

Stachel im Fleisch der Journaille

Eine großartigen Idee wie unsere kleine Redaktion findet. Und so kam es, dass wir Fjord in den Kommentaren dazu anstachelten, diese Idee an Kachelmann weiterzureichen. Der lies sich nicht lange bitten und verfasste eine Mail, die er an info (at) kachelmann.com sendete:

Sehr geehrter Herr Kachelmann,

herzlichen Glückwunsch zu Ihrem juristischen Erfolg gegen den Springer-Verlag. Das freut (nicht nur) mich sehr.

Auf dem Blog „blogrebellen.de“ äußerte ich den Gedanken, dass es doch schön wäre, Sie nähmen dieses Geld (wenn Sie es denn dann bekommen haben) und gründeten damit eine Stiftung, die Klagen gegen Springer & Co. finanziert, wenn die mal wieder Menschen vorverurteilen, in ihrer Würde verletzen oder andere, für richtige Journalisten unwürdige „Berichterstattung“ ihren Lesern nahe zu bringen versucht.

Dann wären Sie der Stachel im Fleisch der Journaille, welche die Klagen gegen sich auch noch selbst finanziert hätte.

Bitte betrachten Sie das nicht als Forderung, sondern als Vorschlag. Selbstverständlich haben Sie Genugtuung verdient. Aber wenn Sie die noch ein bisschen länger auskosten können…? ;o)

Ich wünsche Ihnen alles Gute und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

xxxx xxxxxx, aka Fjord Springer

P.S. Sollten Sie das tatsächlich machen, nehmen Sie die Blogrebellen mit ins Boot oder laden Sie sie zur Eröffnung der Stiftung mit ein. Die Blogger dort sind alle ganz schlank, essen auch nicht so viele Häppchen, haben aber dafür meines Wissens nach eine ganz ordentliche Reichweite.

Jörg-Kachelmann-Stiftung

Unterstützenswerte Aktion dachten wir uns, warum nicht einen drauf legen und diese Idee und Mail-Vorlage an alle anderen Blogrebellen-Leser weiterreichen? Gedacht, getan.
Wenn auch dir diese Idee der Gründung einer “Jörg-Kachelmann-Stiftung” zusagt darfst du dich dieser Graswurzelbewegung gerne anschließen und Herren Kachelmann anschreiben. Entweder mit eigenen Worten oder du nutzt einfach die Mail-Vorlage von Fjord.

Update: Jörg hat reagiert 🙂




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1 KOMMENTAR

  1. Jörg hat regiert und ich mir sein Buch bestellt – 1 Millimeter näher dran, am Break Even. ;o)

    Aber vorläufig scheint die Sau durchs Dorf gejagt zu sein, ohne dass sie eingefangen und geschlachtet worden wäre. Schon allein deshalb, weil Springer in Berufung gehen und den Beweis antreten will, sie hätten guten Journalismus gemacht. Aber war ja klar, dass die weder Grenzen noch Hemmungen kennen. Selbst bei der eigenen Demontage nehmen sie keine Rücksicht auf das was ist. Eigentlich sollten die der Vergewaltigung angeklagt werden. Der wiederholten Vergewaltigung der Wahrheit. Aber diesen Straftatbestand gibt es leider nicht.

    Ein Wort noch zu der unsäglichen Rolle von Alice Schwarzer. Bis zum “Fall Kachelmann” war ich Unterstützer von ihr. Einfach weil ich der Überzeugung war, dass die Frauen eine Vorkämpferin für ihre Rechte verdammt nötig haben (den heutigen Schwanz-ab-Feminismus kann man ja vergessen). Aber als dann klar war, wie übel man Kachelmann mitgespielt hatte und sie immer noch wie ein wild gewordener Pitbull versuchte ihm in die Waden zu beißen, sie nicht von ihm ablassen konnte und entgegen allen Erkenntnissen seine “Schuld” propagierte, war der Ofen bei mir aus. Ich habe die Emma abbestellt und mich geärgert. Na ja, mittlerweile ist es ja still um sie geworden. Aber was will frau auch sagen, wenn sie sich selbst die Reputation ruiniert?

    Falls Jörg Kachelmann zufällig diesen Kommentar lesen sollte:

    Ich wünsche Ihnen alles Gute und noch mehr Erfolg! Damit Sie den Break Even auch ja ganz schnell erreichen. Sie wissen schon warum… ;o)

    Herzlichst Ihr und Euer

    Fjord Springer

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