Dokumentation: Wem gehört Yoga?

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Om! Immer und immer wieder lasse ich diesen Ton von meinem Zwerchfell aufsteigen und in meiner Kehle ausklingen. Ich atme. Hier und jetzt. Ich bin und alle anderen Gedanken sind Geschichten, die in diesem Moment nichts mit mir im Hier und Jetzt und meiner bevorstehenden Praxis zutun haben.

Seit über zehn Jahren praktiziere ich Yoga mental und wenn ich möchte auch physisch. Mal in Schulen und mehr für mich. Es ist dieser freie und autonome Geist, der mich in Yoga anzieht.
In meinen Augen geht es nicht darum nach einer Formel Übungen zu praktizieren und sich einen Ernährungsstil anzulegen um einen super dünnen und muskulösen Körper zu bekommen. Einen Körper, der hervorragend zum westlichen Schönheitsideal passt. Zu viel Druck und zu viel Äußerlichkeit für meinen Geschmack.

Yoga ist flexibel. Yoga macht flexibel. Und diese Flexibilität zeigt sich in den Positionen oder aber auch darin, wie viele verschiedene Yoga-Arten es gibt. Holly Molly: Asanas und dazu die Bibel rezitieren? Voga?

Ganz ehrlich? Yoga hört für mich dann auf, wenn sich hunderte schwitzende Körper in einen Saal quetschen, um auf einen Guru hinaufzusehen. Respekt, gegenüber dem Mentor und dem Lehrer, das habe ich. Aber mein Inneres weigert sich einen Menschen über mich zu stellen und meine inneren Lücken mit seinen Worten zu schließen. Klingt spirituell, ist es auch irgendwie.

Wem gehört Yoga? Ich denke an dieser Stelle kann ein jeder auch fragen; wem gehöre ich?


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