Kurzfilm-Horrorwoche: Suckablood

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Halloween steht vor der Tür. Aha. Soso. Was das für uns bedeutet? Eigentlich nicht wirklich viel, denn schließlich muss man ja nicht jeden neumodischen Scheiß mitmachen, von dem irgendwer denkt, dass man es doch toll vermarkten könnte.
Aber wenn Halloween bedeutet, dass sich der Chef von mir eine Woche voller Geschrei, Tränen, Blut und Eingeweiden wünscht, dann kann das nur eins heißen: Ich klettere runter in mein finsteres Kurzfilm-Archiv und suche euch ganz besondere Schätzchen raus.

Ich kann mich ehrlich gesagt gar nicht mehr dran erinnern, ob wir damals Gutenachtgeschichten vorgelesen bekommen haben. Das ist ziemlich schade, vor allem wenn meine Eltern uns früher wirklich immer etwas vorgelesen haben und ich mir die Erinnerung daran nur ab ungefähr 15 weggefeiert habe. Vielleicht sollte ich mal nachfragen.

Fest steht für mich jedenfalls, dass Gutenachtgeschichten an sich eine ziemlich coole Idee sind. Im Prinzip ist dieses Blog hier ja deshalb auch nur eine Sammlung von kindgerechten Filmchen, die späterer Nachwuchs vollkommen unbedenklich ab so ungefähr 4 Jahren konsumieren darf. So in etwa. Vielleicht.

Was aber macht eine gute Gutenachgeschichte eigentlich aus? Guckt man sich die ganzen Märchen an, die Generationen von Kindern schon seit Ewigkeiten vor den Latz geknallt werden, damit diese anschließend möglichst friedlich schlafen, dann kann es nur eine Antwort geben: Möglichst viel Gewalt!

Da in vielen klassischen Geschichten auf Teufel komm raus gemeuchelt, gemetzelt und zerstückelt wird, muss auch ein kindgerechter Kurzfilm, der zur Schlafenszeit konsumiert werden kann, möglichst spannend, düster und gewalttätig sein. Auf die Art werden die Sprösslinge auch gleich perfekt auf die Welt da draußen vorbereitet.

Natürlich wird jetzt ein Beispiel von mir erwartet. Aber ich mach’ das hier ja nicht erst seit gestern und hab’ da mal was vorbereitet. Also: Schlafanzug anziehen, ab unter die Decke mit euch und viel Spaß!


Suckablood ist ein Kurzfilm von Ben Tillett & Jake Cuddihy.


Ursprünglich auf DenkfabrikBlog.de erschienen, aber hier nochmal für euch auf der großen Bühne.


Das Titelbild basiert auf einem Foto von Flickr-User Pink Sherbet Photography/D Sharon Pruitt, die es unter einer CC-Lizenz veröffentlicht hat. Dem schließe ich mich dankend an. Danke schön!


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