Kurzfilm-Horrorwoche: The Sleepover

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Halloween steht vor der Tür. Aha. Soso. Was das für uns bedeutet? Eigentlich nicht wirklich viel, denn schließlich muss man ja nicht jeden neumodischen Scheiß mitmachen, von dem irgendwer denkt, dass man es doch toll vermarkten könnte.
Aber wenn Halloween bedeutet, dass sich der Chef von mir eine Woche voller Geschrei, Tränen, Blut und Eingeweiden wünscht, dann kann das nur eins heißen: Ich klettere runter in mein finsteres Kurzfilm-Archiv und suche euch ganz besondere Schätzchen raus.

Es ist schwierig mit Kindern.
Nicht nur, dass sie laut und anstrengend oder ruhig und langweilig oder irgendwas dazwischen sind.

Schlimm und schwierig ist, dass sie einem ab einem gewissen Alter einfach nichts glauben wollen. Da kann man sich dann den Mund sprichwörtlich fusselig reden, drohen oder mit Engelszungen auf sie einreden – es interessiert sie einfach nicht.

Selbst wenn es um ihre Sicherheit, ja sogar ums nackte Überleben geht, erntet man oft nicht mehr als ein müdes Lächeln. Gefahren und Risiken werden einfach weggegrinst.

Jetzt kann man natürlich sagen, dass es doch genau so richtig ist und man schließlich keine kleinen in Watte gepackten und verweichlichten Gören zu großen völlig verweichlichten Arschlöchern erziehen will, die sich im Leben noch nie aufs Maul gelegt haben.

Es gibt Situationen, in denen alles ein wenig anders ist und man einfach spuren sollte. Vor allem dann, wenn es etwas mit irren Killern zu tun hat.

Ja klar. Dummes Geschwätz…


The Sleepover ist ein herrlich brutaler Kurzfilm von Chris Cullari.


Ursprünglich auf DenkfabrikBlog.de erschienen, aber hier nochmal für euch auf der großen Bühne.


Das Titelbild basiert auf einem Foto von Flickr-User Pink Sherbet Photography/D Sharon Pruitt, die es unter einer CC-Lizenz veröffentlicht hat. Dem schließe ich mich dankend an. Danke schön!



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