Kurzfilm-Horrorwoche: Neighbors

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Halloween steht vor der Tür. Aha. Soso. Was das für uns bedeutet? Eigentlich nicht wirklich viel, denn schließlich muss man ja nicht jeden neumodischen Scheiß mitmachen, von dem irgendwer denkt, dass man es doch toll vermarkten könnte.
Aber wenn Halloween bedeutet, dass sich der Chef von mir eine Woche voller Geschrei, Tränen, Blut und Eingeweiden wünscht, dann kann das nur eins heißen: Ich klettere runter in mein finsteres Kurzfilm-Archiv und suche euch ganz besondere Schätzchen raus.

Es gibt Leute, die wollen überhaupt nichts mit ihren Nachbarn zu tun haben und andere, die am liebsten sofort bester Freund der ganzen Siedlung werden wollen. Beide Typen können einem extrem auf den Senkel gehen.

Man wünscht sich dann doch die netten und freundlichen Nachbarn, mit denen man sich mal über Fußball und Filme unterhalten kann, mit denen man sich im Sommer vielleicht mal auf ein Bierchen im Garten trifft, bei denen man zwecks Vollüberwachung aber keine wöchentliche Stuhlprobe abgeben muss, weil sie immer über alles im Bilde sein wollen. Man sollte sich kennen und schätzen. Und wenn’s das war, dann war’s das auch.

Wenn jetzt extrem neugierige Menschen auf Nachbarn treffen, die sich vollständig zurückziehen und jeglicher sozialen Interaktion verweigern, dann ist Ärger eigentlich vorprogrammiert.

Praktischerweise ist das genau das, was wir sehen wollen. 🙂

Neighbors ist ein Kurzfilm von Brandon Boudreaux.


Ursprünglich auf DenkfabrikBlog.de erschienen, aber hier nochmal für euch auf der großen Bühne.



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