Eko Fresh „Es tut mir leid, was ich damals über Guido Westerwelle gerappt habe“

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„Schwul“ ist leider auch heute noch eine gängige Wortwahl vieler deutscher Rapper, die als Beleidigung genutzt wird. Zwar muss dahinter nicht unbedingt Hass gegen Schwule stecken, trotzdem ist diese Wortwahl als Diss gegen wen oder was auch immer sehr diskriminierend.

„Nächstes Jahr gibt es ein E K Eau de Toilette Lutscher wo bist du jetzt denn du machtest doch noch gestern welle
Du bist eine Schwule sau wie Guido Westerwelle“

Diese Zeilen stammen aus dem Songs „Ruhe vor dem Sturm“ von Eko Fresh von seinem Album „Hartz IV“ aus dem Jahre 2006. Heute scheint Eko etwas reflektierter geworden zu sein, denn am Sonntagabend bereute er in einem Tweet, was er damals über Guido Westerwelle rappte.

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Anscheinend sah er Guido Westerwelle bei Günther Jauch im TV, der dort über seine Leukämie-Erkrankung sprach. Vor vier Jahren war er noch stolz auf seinen Westerwelle-Diss:

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Ich finde es bemerkenswert, dass Eko nun seine eigenen Lyrics augenscheinlich hinterfragt und seine Fehler öffentlich eingesteht. Es gibt einige Kollegen, denen solch eine Selbstreflexion und Ehrlichkeit ebenfalls gut zu Gesicht stehen würde! Bitte mehr davon und weniger „schwul“ in den Lyrics.

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