“Ich wollte mit dem Mix eine Brücke bauen”- Bærnd Anders im Kurzinterview

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Bærnd Anders ist so etwas wie ein Schnorchler in einer abgelegenen Bucht, auf deren Grund, bevorzugt glitzernde Diamanten aus Vinyl und zunächst unscheinbar wirkende Steine liegen. Das eine vom anderen zu unterscheiden und vielleicht den ein oder anderen Grower an Land zu ziehen, scheint eine Lieblingsbeschäftigung des DJs zu sein. Denn wenn man dem Berliner beim Auflegen zuhört, kennt man sogar als DJ, der in ähnlichen Sounds unterwegs ist, fast keinen Track. Sein Gliese 581-Mix ist da exemplarisch und setzt euch erst mal in den Sphären weit entfernter Galaxien aus. Gute Reise!

Bærnd, du hast den Mix bei Dream Chimney veröffentlicht. Wie ist es dazu gekommen?

Dream Chimney ist durch meinen Camp Cosmic Mix auf mich aufmerksam geworden. Da diese Szene auch weltweit sehr klein und intim ist, gibts dort natürlich Links zueinander. Dream Chimney an sich war schon immer Anlaufstelle für Musikkenner und Liebhaber der besonderen Art

Woran orientiert sich dein Gliese 581-Mix?

Der Mix an sich orientiert sich am klassischen Cosmic Disco Sound der 80er Jahre. Also eingängige Tanzmusik mit obskurer Musik gemischt und Reminiszenzen an die heutige Cosmic Szene.
Ich wollte mit dem Mix eine Brücke bauen und zeigen, dass solche Musik heute auch immer noch funktionieren kann. wenn man ihr denn aufgeschlossen gegenüber tritt.


Welche Rolle spielen fließende Genreübergänge und Offenheit in deinen Sets?

Prinzipiell werden bei mir oft verschiedene Stile abgedekt und zusammengefasst. Wie in meinem Mix. Es geht los mit Prog Rock, über Ambient und zu Elektronika, Italo Disco und Discohouse


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