Back in the days: Musik, Liebeskummer und Glenfiddich Whisky (Werbung)

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Mit Glenfiddich werde ich immer einen wichtigen Teil meiner Jugend verbinden. An dem Gymnasium, das ich besuchte gab es eine große musikalische Tradition. Einige sehr engagierte und gute Musikleher organisierten einen Schulchor und ein Orchester. Es galt als cool, dort mitzuwirken, was im Nachhinein betrachtet, das pädagogisch beste war, was ich während meiner Schulzeit erleben durfte. (Sorry Hans Jürgen Kluger, aber Musik hat mich eben stärker geprägt, als dein ebenfalls verdammt guter Lateinunterricht.) Die Musiklehrer und damit Chor und Orchester ebenfalls standen in enger Beziehung zur Royal High Scool in Edinburgh. Diese Beziehung wurde durch wechselseitige Besuche in Schottland und Deutschland mit gemeinsamen Konzerten gepflegt und vertieft. Ebenfalls gepflegt und im Wortsinne vertieft, wurden dabei natürlich auch internationale Freundschaften zwischen den Schülern. Ich kann mich noch genau an den heftigen Liebeskummer erinnern, den ich aus den Highlands mit nach Hause nahm.
Egal, im Jahr darauf kamen die Schotten zu uns. Es gab ein Wiedersehen mit „meinem Schotten“, der nun bei mir wohnte, und natürlich neuen Liebeskummer, aber das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden. Mein Gast brachte mir als Mitbringsel eine Flasche schottischen Whisky mit. Um genau zu sein, eine Flasche Single Malt. Um noch genauer zu sein: Es war eine Flasche Glenfiddich. Obwohl es nur eine kleine Flasche war, brauchte ich Jahre, um sie zu leeren. Zu kostbar waren die Erinnerungen, die sich vor meinem inneren Auge manifestierten, sobald ich auch nur am Glenfiddich roch. Noch heute sehe ich die Felsen von Eyemouth oder die Royal High Scool vor mir, wenn ich am Whisky nippe. Und ein klitzekleines bisschen traurig bin ich dann auch, weil aus mir und Sarah nichts wurde…


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