Weißsein: Wer von euch hat in der genetischen Lotterie gewonnen?

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Wir wissen es alle. Es ist auch kein Geheimnis, dass wir von Botschaften und Bilder umringt sind, die unsere Lebenswelten, Realtitäten und unsere Wahrheit beeinflussen. Die einen, gebildeten Menschen sind der Meinung, dass ihr Verstand sie schützen werde. Die anderen geben sich dem ganzen Wahn hin bis zu einer völlig extremen Aneignung dieser Botschaften – wenn wir es mal schwarz weiß aufziehen wollen. Dabei wird auch ein Bild von einem Menschen, wie er/sie idealerweise auszusehen, moralisch sich zu verhalten hat oder – um beim dualistischen zu bleiben – aber auch das Bild des bösen, unmenschlichen der Tod und Leid mit sich bringt.
Das ist eines der Dinge, die sich sehr subtil in unserem Hirn einbrennen. Je nach geografische Lage, sehen Bilder und ihre Narration anders aus. Es gibt aber ein Typus, der sich ziemlich dominant global mit den Märkten und den Absatz von Produkten ausbreitet. Bleiben wir aber zunachst in der westlichen Zivilisation: Europa, ihre Ränder und Nordamerika: Das Bild vom vom weißen, schlanken und am besten intelligenten (im Sinne des westlichen logisch orientierten Denkmuster) Menschen ist geradezu omnipräsent.

Hand aufs Herz: Eine blonde Frau in High Heels die auf der Bühne steht mit einem knielangem Kleid, erregt mit Sicherheit mehr Aufmerksamkeit, als eine kleine vollschlanke Frau, die ihre Kurven versteckt. Egal wann, egal wo.
Dabei handelt es sich bei der Schönheitsempfindung, im neurologischen Sinne, um Denkmuster.

All zu tief möchte ich nicht einsteigen, denn mir geht es um die Menschen, die in der Modeindustrie aufgestanden sind, um sich gegen einen hegemonialen Körperkult zu wehren, gegen die geringe Präsenz von ethnischer Vielseitigkeit, gerade in Europa. Ein so buntes und vielseitiger Kontinent.

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