Beyoncé droppt Hammervideo mit massig Politik-Bezügen

1

Es ist ein Bild, das sich einbrennt: Beyoncé steht ungeschminkt auf einem langsam versinkenden Polizeiauto des New Orleans Police Departments. Bis heute wirkt der Schock über die Verheerungen des Hurrikans Katrina und die zigfachen tödlichen Schüsse auf schwarze Männer durch Polizisten nach. Dabei ist die Streifenwagen-Szene nur eine von vielen mit gesellschaftspolitischen Bezügen.

Sowohl im „Formation“-Video (umgekehrte Südstaatenästhetik, Martin Luther King-Referenz, Riot Cops), als auch beim Super Bowl-Auftritt (Black Panther-Kostüme, eine X-Tanzformation als Referenz für Malcolm X) positionierte sich Beyoncé lautstark an der Seite der „Black lives matter“-Bewegung. Im Text sowieso.

Und wieder zeigt sich, was für eine Stärke künstlerisch-politischer Audruck haben kann, wenn er nicht gerade „die News rappt“ oder die musikalische Form für Agit-Pop missbraucht. Hier stimmt einfach alles: Die Bildästhetik, die Musik und die Message. Chapeau!

1 KOMMENTAR

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.